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Sportbuzzer-Zulieferung 60 Sekunden Tiefschlaf
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18:00 25.11.2018
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von daniel kultau RINTELN

„Es tut mir für die Mannschaft unheimlich leid, weil sie die geforderte Reaktion gebracht hat“, so SC-Trainer Uwe Oberländer nach dem Abpfiff.

Er hatte Recht: Zu gut war die disziplinierte Leistung seines Teams in der ersten Halbzeit, völlig verdient die zwischenzeitliche 2:0-Führung, doch ein einmütiger Blackout, sowie fast das fast schon fahrlässige Vergeben der eigenen Konter, standen dem Team im Weg. Das Spiel begann dabei denkbar gut. Alexander Rogowski wurde nach nur einer Minute am Strafraumeck freigespielt. Ein gegnerischer Abwehrspieler fälschte seinen Schuss ab, sodass dieser unhaltbar über Torwart Frederik Quindt im Tor landete.

Die Führung gab den Rintelnern Sicherheit. Die Elf von Trainer Uwe Oberländer stand im Zentrum durchweg kompakt, ließ den verspielten Gästen keinen Meter zum Atmen und war durch das Offensivdreieck aus Qendrim Krasniqi, Alexander Rogowski, sowie Toni Bannert immer wieder gefährlich. So hätte Rogowski die Führung noch vor der Halbzeit auf 2:0 ausbauen können, frei vor dem Keeper versagten ihm jedoch die Nerven.

Nach Wiederanpfiff legte der SC wieder einen Blitzstart hin. Eine Flanke von Bannert wurde zu kurz geklärt, aus dem Hintergrund kam Krasniqi und schlenzte überlegt ins lange Eck (48.), 2:0. Doch anstatt den Sieg seriös über die Bühne zu bringen, fiel der SC unerklärlicherweise in den Tiefschlaf. Erst war es Soner Aslan, der den Ball am Rintelner Strafraum annehmen, sich drehen und diesen dann im Winkel versenken konnte (54.). Die Zuschauer am Steinanger hatten sich noch gar nicht über den Anschlusstreffer geärgert, da rannte Fabio Mercia frei auf SC-Keeper Luis Böhm zu und schoss das 2:2. Der Gast hatte das Spiel auf den Kopf gestellt. In der weiteren Spielzeit stabilisierte sich der SC wieder und hatte genügend Chancen die erneute Führung zu erzielen. Die vielen guten Konter wurden jedoch leichtfertigst verschenkt.

Als Böhm in der 85. Minute einen Kopfball glänzend zur Ecke abwehrte, schien es als würde kein Tor mehr fallen. Doch die Kopfballabwehr des nachfolgenden Eckstoßes landete bei Andreas Helmel, der den Ball in Rücklage mit vollem Risiko volley nahm und ihn im Winkel des Rintelner Gehäuses zum 2:3-Endstand einschweißte (86.). SC:

Böhm, Sharo (71. Obst), Hasani, Y. Walter, Peters, Krasniqi, I. Walter (82. Goreg Andraws), Akgün (24. Bannert), Bedey, Rogowski, Schrader.