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Sportbuzzer-Zulieferung 81 Tore in 60 Minuten
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung 81 Tore in 60 Minuten
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16:19 24.02.2019
Alles Reden von MTV-Coach Siegesmund half nichts. Quelle: ab
von arne boeker WUNSTORF

Minute haben sie in Unterzahl das 12:9 erzielt – und das als Letzter gegen den Zweiten!“

Das ist aber nicht die Geschichte dieses Spiels. Die geht so: Nach dem 9:12 legten die Gäste von der SG Schalksmühle-Halver – im übertragenen Sinn – ihre Trainingsjacken ab und legten los. Am Ende stand für sie ein ungefährdeter 34:47-Auswärtssieg. 81 Tore: Für Freunde des Handballsports gab es am Samstagabend in Wunstorf ein Spektakel zu sehn.

Ab der 15. Minute waren urplötzlich die Lücken dicht, durch die die Großenheidorner in den ersten 15 Minuten geschlüpft waren oder durch die sie Würfe gemogelt hatten. Ein ums andere Mal verteilte Alexandre Bruening, der Schalksmühler Spielmacher, klug und in hohem Tempo die Bälle. Auch im Eins zu Eins waren die Gäste aus dem Sauerland überlegen. Linksaußen Natko Merhar, ein ebenso kräftiger wie cleverer Flügelmann, wand sich immer wieder um seinen Gegenspieler herum. Mit zunehmender Spieldauer fand er auch Wege, MTV-Torwart Zsolt Kovacs zu überwinden, der zu Beginn einige Bälle weggenommen hatte.

Zur Halbzeit führten die Schalksmühler, die sich „Dragons“ nennen, mit 18:26, was in manchem Handballspiel ein Endergebnis ist. Lange besprach sich MTV-Trainer Marc Siegesmund mit seinem Co-Trainer, während Torwart Kovacs gar nicht in die Kabine ging, sondern entnervt auf der Bank saß.

Die 2. Halbzeit hatte fast den Charakter eines Freundschaftsspiels, die Trainer nutzen die Zeit zum Testen und Ausprobieren; Schalksmühle-Linksaußen Merhar saß genau so auf der Bank wie Großenheidorn-Keeper Kovacs. Die Schalksmühler hätten die 50-Tore-Grenze locker geknackt, wenn sie ihren ballsicheren Tempohandball konsequent weiter gespielt und auf zeitweise zirzensische Anspiele verzichtet hätten.

Gästetrainer Stefan Neff freute sich nach dem Schlusspfiff darüber, dass sein Team „nach der 15. Minute kein Larifari mehr gespielt hat“. Was Tempo und Technik betreffe, sei „schon ein kleiner Klassenunterschied erkennbar gewesen“. Heimtrainer Marc Siegesmund stimmte ihm zu: „Geistig wie körperlich waren wir zu langsam.“ Die Schalksmühler hätten seiner Mannschaft „Grenzen aufgezeigt, die waren für uns nicht zu verteidigen“.

Der MTV Großenheidorn bleibt am Tabellenende, zum nächsten Heimspiel kommt der Spitzenreiter aus Krefeld. Auf dessen Ausrutscher müssen die „Dragons“ aus Schalksmühle-Halver hoffen, sie liegen weiter vier Punkte zurück. MTV:

Bretz 4, Semisch 8, Bokeloh 2, L. Ritter 4, M. Ritter 1, Nolte 2, Rümenapp 2, Herrmann 11.

„Es war ein Punkt, der sich für uns wie eine Niederlage anfühlt.“ So hat VfL-Teamsprecher Lukas Tadge das 33:33 (18:14) seines VfL Stadthagen gegen die HSG Deister Süntel in der Handball Regionsoberliga nach dem Abpfiff beschrieben.

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