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Sportbuzzer-Zulieferung Außendarstellung 2.0
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Außendarstellung 2.0

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16:04 21.10.2020
Jonas Toemmler fängt mit seiner Kamera die besten Szenen ein und schneidet daraus ein Highlight-Video. Quelle: dak
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von Daniel kultau REHREN

Ganz normal. macht das ein Amateurverein, ist es immer noch etwas Ungewöhnliches. Der MTV Rehren A/R aus der Bezirksliga ist der einzige Schaumburger Verein, der das macht. Seit dieser Saison ist Jonas Toemmler dafür verantwortlich. „Das ist ja auch nicht schlecht für die Außendarstellung des Vereins“, so der 33-Jährige, der zusätzlich auch noch für das Stadionheft „MTV Inside“ und die Social-Media-Kanäle des Vereins zuständig ist.

Die Idee dafür kam ihm in der vergangenen Saison. Der MTSV Aerzen, damals ein Rehrener Gegner, filmte seine Spiele und Schnitt daraus die Highlights. „Ich fand das cool, sich nach dem Spiel noch mal einige Szenen anzuschauen. Gerade auch für diejenigen, die das Spiel nicht sehen konnten. Ich hatte einfach Bock dazu“, erklärt der Ohndorfer. Schnitterfahrung brachte er bereits mit: „Ich fahre Downhill und hatte dafür schon immer mal was geschnitten. Aber ich habe es nie gelernt, sondern mir selbst beigebracht.“ Die Ausstattung - eine Kamera, das Stativ und ein Mikrofon - kaufte er sich jedoch neu. („So was wollte ich schon länger haben.“)

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Die Vorbereitung für die Videos ist nicht aufwendig. Solange die Akkus aufgeladen sind, ist alles tutti. Während des Spiels nimmt Toemmler, der zudem noch im MTV-Vorstand sitzt und für die Altherren die Schuhe schnürt, einzelne Szenen auf. Am PC geht es dann an die letzte Etappe: Die Videos müssen auf den Server geladen und dann geschnitten werden. „Je nachdem, wie spannend das Spiel war, kann das insgesamt bis zu drei Stunden dauern“, erklärt er. Die fertigen Videos werden dann auf dem Youtube-Kanal „MTV Rehren“ mehrere hundertmal angeklickt. In Zukunft sollen die Videos noch weiter ausgebaut werden. „Man könnte zum Beispiel über Sponsoreneinbindung nachdenken“, so Toemmler. Auch ein Kommentar sei denkbar, „aber das ist alles Arbeit und irgendwann ist dann auch mal Ende für mich.“