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Außenseiter mit Rückenwind

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19:43 26.02.2021
Der Blick geht nach oben: Nationalspieler Juri Knorr ist fit und spielt mit GWD Minden gegen seinen neuen Arbeitgeber. Foto: Metge/GWD
Der Blick geht nach oben: Nationalspieler Juri Knorr ist fit und spielt mit GWD Minden gegen seinen neuen Arbeitgeber. Foto: Metge/GWD
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Gestern um 3.30 Uhr war der GWD-Tross zurück in der Heimat und musste bereits in der Video-Analyse den Fokus auf das anstehende Spiel gegen die Löwen legen. „Die Begegnung war sehr intensiv und mental anspruchsvoll. Wichtig ist, dass wir die Punkte haben“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens. In den Stunden bis zur nächsten Partie geht es vor allem darum, Kräfte zu sammeln und „den Tank vollzubekommen“. Christoffer Rambo, der im Angriff im rechten Rückraum annähernd durchspielen musste, war der Kräfteverschleiß anzumerken. „Er war ziemlich fertig.“ Auch Doruk Pehlivan ging in der Schlussphase auf dem Zahnfleisch. Der angeschlagene Juri Knorr sei „gut aus der Partie rausgekommen“ und kann gegen seinen neuen Arbeitgeber (ab Sommer) dabei sein. Ein Problem sieht Carstens in der Konstellation nicht. „Juri ist sehr aufgeräumt, das sollte nebensächlich sein.“ Man habe schließlich eine große Aufgabe zu lösen, so der Coach.

Die Mannheimer gehören seit Jahren zu den besten Teams der Bundesliga, haben um Andi Schmid („Einer der besten Strategen“) und Linksaußen Uwe Gensheimer zahlreiche Stars in ihren Reihen. Zu holen gab es gegen die Löwen in den vergangenen Jahren nichts – außer ein paar respektablen Ergebnissen. Der letzte Mindener Erfolg (28:27) ist im April 2006 verbucht. Auch morgen gehen die Gäste wieder als großer Favorit ins Spiel. „Unsere Verfassung ist besser und durch den Sieg in Coburg fällt uns vielleicht alles grundsätzlich ein bisschen leichter. Wir haben Rückenwind und uns weiter stabilisiert. Aber egal, wie wir gespielt haben, wir sind der Außenseiter“, stellt Carstens klar.