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Sportbuzzer-Zulieferung Bremer trifft spät
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Bremer trifft spät
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22:25 24.08.2018
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Seine Mannschaftskameraden tanzten derweil um ihn herum. Fußball-Landesligist VfL Bückeburg hat gestern beim HSC BW Tündern ein schlechtes Spiel gemacht und dennoch 1:0 gewonnen.

In letzter Sekunde passierte das, was alle VfL-Fans heimlich erhofft hatten, der späte „Lucky Punch“: Markus Mensching legte einen langen Ball zurück – und ausgerechnet Bremer, an dem das Spiel vorbeigelaufen war, nickte ihn zum schmeichelhaften 1:0-Sieg ins Tor.

„Fußballerisch war das gar nichts“, räumte Trainer Torben Brandt nach dem zerfahrenen Spiel ein. Er hatte wieder auf die Jugend gesetzt. Jakob Kühn spielte neben Niko Werner als Innenverteidiger, Niklas Völkening links in der Kette, Cedric Schröder auf der Sechs und Finn-Kristian Fischer vorne. Im Tor stand erneut Patrick Spilker.

Wie es der HSC in der Tabelle nach oben schaffen konnte, blieb rätselhaft. Das Spiel der Platzherren war simpel angelegt. Meist versuchte es das Team mit langen Bällen auf Robin Tegtmeyer und Ugur Aydin. Daneben waren die Standards gefährlich. Aber auch der VfL war zu einem halbwegs geordneten Spielaufbau nicht in der Lage.

Nach der Pause wurde es noch schlimmer, zumindest vom VfL, der inkonsequent verteidigte und immer stärker in Bedrängnis geriet. Der HSC hätte in Führung gehen können, sogar müssen, hatte Pfostentreffer, war druckvoller. „Ich habe ein dreckiges Spiel erwartet“, meinte Brandt. „Dass es so schlimm wird, hat mich aber überrascht.“ VfL Bückeburg:

Spilker, P. Könemann, Abram, Werner, Bremer, Hartmann (86. Versick), Buchholz, Völkening, Kühn, Schröder (78. Mensching), Fischer (72. Buchwald). jö