Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Sportbuzzer-Zulieferung Brisanz im Bückeburger Stadtduell
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Brisanz im Bückeburger Stadtduell
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:24 25.07.2019
Der Eveser Lennard Heine (links) tanzt Jonas Abram aus. Quelle: uk
Anzeige
LANDKREIS

VfR EvesenVfL Bückeburg (So., 15 Uhr):

Der VfL Bückeburg hat das Volksbank-Masters in Lüdersfeld teuer bezahlt. Michel Kümmel hat sich nach einem Foul von Jannis Städter das Kreuzband gerissen. „Ich fand das Einsteigen extrem“, sagt VfL-Trainer Torben Brandt. Das sei sehr bitter für den jungen Spieler im ersten Herrenjahr, „er ist am Boden zerstört“. Als zweites Beispiel für übermotivierte Spielweise des VfR gegen sein Team führt Brandt das Foul von Julian Knickmeier gegen Marvin Steigmann im Duell auf der Eveser Sportwoche an. „Ein Wunder, dass Marvin wieder trainieren kann.“ Sünder Knickmeier wurde nach Roter Karte bis zum 12. August gesperrt. Über die Ansetzung in Evesen ist Brandt deshalb nicht glücklich. „Wir hoffen, das ein bisschen die Brisanz rausgenommen und es nicht zu emotional wird“, sagt Brandt.

Anzeige

Dennoch wollen die Bückeburger gewinnen. Aber Brandt weiß auch: „Der VfR ist in der Breite sehr gut besetzt, es wird verdammt schwer.“ Dennoch sei es ein echter Härtetest vor dem schweren Punktspielauftakt beim TuS Sulingen. Alexander Bremer ist aus dem Urlaub zurück, hat beim 5:1-Erfolg gegen FT Dützen auf der Sportwoche des FC Hevesen zwei Tore beigesteuert. „Bubi ist ein Phänomen“, lobt der Coach. Nico Landfester ist als Betreuer mit der VfL-Jugend in Dänemark, Finn-Kristian Fischer ist angeschlagen.

VfR-Manager Peter Möse findet nicht, dass sein Team übermotiviert zur Sache gegangen ist. Das Foul an Kümmel konnte er von seiner Position nicht erkennen. „Ob es besonders hart war, weiß ich nicht. Eigentlich ist Jannis Städter kein solcher Spieler.“ Die Rote Karte für Julian Knickmeier sei dagegen berechtig gewesen. Beim VfR fehlen Caglayan Tunc, Burak Buruk und Moritz Heine. „Der Favorit ist ganz klar der VfL“, ist sich Möse sicher, dem die Ansetzung ebenfalls nicht behagt. „Vielleicht sollte man da mal etwas ehrlicher auslosen.“ SV ObernkirchenSC Rinteln (So., 15 Uhr):

„Schön, mal im Bezirkspokal dabei zu sein“, freut sich SVO-Coach Giuseppe Inserra. Sein Team spielt mit, weil es im Finale des Kreispokals gegen den der MTV Rehren A/R verloren hat, der MTV aber als Aufsteiger automatisch zur Teilnahme berechtigt ist. Die Lust auf die Partie ist am Ochsenbruch auch dementsprechend gut. Inserra muss keine großen Ausfälle verkraften, einzig Kastriot Rexhepi hat immer noch mit einer Verletzung aus der vergangenen Saison zu kämpfen. In dem „Bonusspiel“ hofft der Trainer auf viele Zuschauer und sieht eine leichte Favoritenrolle beim SCR.

Für die Weserstädter ist das Aufeinandertreffen dagegen das dritte Spiel in vier Tagen. Bei diesen Temperaturen eine Tour de Schmerz, da durch die Rintelner Stadtmeisterschaft am Dienstag ein weiteres Spiel dazukommen könnte. Nichtsdestotrotz ist es eine reizvolle Aufgabe, betont Coach Uwe Oberländer, der mit der vollen Kapelle an den Ochsenbruch reist. MTV Rehren A/R –TuS Harenberg (So., 15 Uhr):

Die Vorbereitung hat der Bezirksligaaufsteiger aus Rehren für Eigenwerbung genutzt. Gute Ergebnisse und starke Auftritte wie zum Beispiel mit dem Finaleinzug beim Masters lassen daran zweifeln, ob der MTV nur gegen den Abstieg spielt. Auch Trainer Sandy Röhrbein ist zufrieden. Gegen den TuS Harenberg rechnet er seinem Team durchaus Chancen aus. „Das sind die Mannschaften, mit denen wir uns messen wollen, um nicht mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben.“ Personell sieht es bei den Blauhemden gut aus. Nur Neuzugang Nico Killisch ist noch verletzt. TSV KolenfeldTSV Algesdorf (So., 15 Uhr):

„Ein willkommenes Testspiel“, sagt der Algesdorfer Trainer Timo Nottebrock vor dem Pokal-Duell beim Aufsteiger. André Riechers fehlt (Urlaub). dak, uk

24.07.2019
Sportbuzzer-Zulieferung von daniel kultau EVESEN - Die Mutter als Vorbild
22.07.2019