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15:35 22.01.2019
Der VGH-Schaumburg-Cup geht 2019 an den SV Eidinghausen-Werste. fotos: pr.
Der VGH-Schaumburg-Cup geht 2019 an den SV Eidinghausen-Werste. fotos: pr.
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Die Sieger heißen Borussia Dortmund, SV Eidinghausen-Werste - und Christoph Driftmeier aus Bückeburg.

Am Samstag hatte das Turniergeschehen mit dem VGH-Schaumburg-Cup noch verhalten begonnen. Organisator Steffen Potthast war ein wenig unzufrieden mit der Beteiligung heimischer C-Jugend-Teams. 30 Vereine hatte Potthast angeschrieben, nur fünf rafften sich auf. Um zwei Viergruppen bilden zu können, musste der gastgebende VfL mit drei eigenen Teams auffüllen. Sie erwiesen sich als gute Gastgeber und stellten sich in den Tabellen ganz hinten an. „Sie waren wohl zu verkrampft“, mutmaßt Steffen Potthast.

Das Finale gewann schließlich der SV Eidinghausen-Werste, der sich in Halbfinale 2:0 gegen die JSG Hameln-Land durchgesetzt hatte, mit 3:2 gegen die JSG Samtgemeinde Niedernwöhren/Enzen, die ihr Halbfinale im Elfmeterschießen 3:2 gegen die JFV 2011 Nenndorf gewonnen hatte.

Über eine in jeder Hinsicht „volle Hütte“ konnte sich Organisator und VfL-Bückeburg-Jugendleiter Steffen Potthast dann am Sonntag zum VGH-Cup freuen. Alle Plätze auf der Tribüne waren besetzt, das Teilnehmerfeld exzellent. Große Namen des deutschen Fußballs wie Hannover 96, Hertha BCS und VfL Wolfsburg hatten ihre C-Jugend-Spieler nach Bückeburg geschickt - schafften es aber nicht ins Halbfinale. Das Endspiel gewann Borussia Dortmund (Halbfinale: 2:1 gegen Arminia Bielefeld.) 4:1 gegen Eintracht Braunschweig (Halbfinale: 4:1 gegen Borussia Mönchengladbach). Das Turnier bot durchgängig ausgezeichneten, technisch feinen und taktisch variablen, dabei fairen Fußball.

Als besten Spieler des Turniers wählten die Trainer Vincenzo Onofrietti von Borussia Dortmund aus. Wie zu hören war, fiel die Wahl einstimmig aus.

Über eine ganz besondere Auszeichnung konnte sich Christoph Driftmeier vom VfL Bückeburg freuen. Am Samstag hatte der junge Torwart schon so gut gehalten, dass er in das Schaumburg-All-Star-Team berufen wurde, das es am Sonntag mit den Superclubs aufnehmen durfte. Die All Stars wurden zwar letzte, aber nach Meinung der Trainer hat das zuallerletzt an Christoph Driftmeier gelegen: Sie zeichneten ihn als besten Torwart des Turniers aus.

Zu den Gewinnern des Wochenendes dürfte auch Steffen Potthast zählen. Zum einen hatte er mit den vielen Scouts, die das Turnier zur Talentsichtung nutzen, nach eigenem Bekunden „spannende Gespräche über den Jugendfußball“ geführt, zum anderen versprach Turniersieger Borussia Dortmund, der eigentlich nur alle drei Jahre in Bückeburg antritt, schon nächstes Jahr wieder zu kommen. Scheint dem Nachwuchs des Bundesliga-Tabellenführers ganz gut gefallen zu haben in der Kreissporthalle.