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Sportbuzzer-Zulieferung Bückeburger U23 dreht nach der Pause auf
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22:55 18.07.2018
Marco Kolb (links) und der TuS SW Enzen ziehen ins Halbfinale des Volksbank-Masters ein.FOTOS: HGA
Marco Kolb (links) und der TuS SW Enzen ziehen ins Halbfinale des Volksbank-Masters ein.FOTOS: HGA
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Im zweiten Spiel des Abends setzte sich die Reserve des VfL Bückeburg mit 6:3 gegen den FC Stadthagen durch.

Die Schwarz-Weißen aus Enzen ließen in ihrem Spiel keine Zweifel daran aufkommen, dass sie den Platz als Sieger verlassen würden. Für den verhinderten Coach Fabian Stapel stand sein Ko-Trainer Mark-Oliver Kreft an der Seitenlinie. Die Kugel lief stets flüssig durch die Enzer Reihen, auch wenn in der ersten Halbzeit häufig mehr Schein als Sein dahintersteckte. So dauerte es bis zur 20. Minute, ehe es zum ersten Mal vor dem Sachsenhäger-Tor gefährlich wurde. Lennart Faul stand nach einer Kombination frei vor Keeper Dennis Strauss, setzte den Ball aber nur an den Pfosten. Zuvor hatten die Enzer Glück, dass Bastian Heine in der zwölften Minute seinen Mitspieler übersah und den Ball frei vor dem Torwart nur ans Außennetz setzte. Als sich alle schon mit dem Unentschieden abgefunden hatten und auch Schiedsrichter-Assistent Frank Wieggrebe bilanzierte, dass „hier nicht viel los sei“, hebelte die Kreft-Elf die gegnerische Hintermannschaft durch einen Doppelpass aus – nach einem Querpass in die Mitte staubte Sebastian Schmidt zum 1:0 ab.

Dass die Partie in der ersten Halbzeit so abflachte, lag auch an den Sachsenhägern, die ihren Gegner gut zustellten, immer wieder anliefen und nur schwer ins Spiel kommen ließen. Die eigenen Angriffe nach vorne waren allerdings sehr harmlos. In der zweiten Hälfte schwand bei den Kanalkickern dann mit fortlaufender Zeit die Kraft. Entlastung nach vorne gab es im Spiel der Schwarz-Gelben bis auf einen Lattenkopfball von Leon Reuter nicht mehr.

Beim TuS nahm die Spielfreude dagegen deutlich zu. Der Ball lief häufig wie am Schnürchen – und der Zug zum Tor war auch deutlich ausgeprägter als noch im ersten Abschnitt. Die weiteren Tore durch Kevin Gottwald (56.), Faul (76.) und Johann Isaak fielen alle nach gelungenen Kombinationen innerhalb des gegnerischen Sechzehners. Nach dem Spiel zeigten sich beide Trainer trotz unterschiedlicher Ausgänge mit dem Spiel ihrer Mannschaft zufrieden. TuS:

Schaper, Blume, Faul, Kolb, Horstmann, R. Mücke, Zechel, Schmidt, Buhr, Gottwald, Zeckel (B. Mücke, Isaak, Schröder, Schölzel, Wischhöfer, Wöbbeking). SVS:

Strauss, Aumann, Adam, Hoheisel, Alder, Hensel, Heine, Fischbeck, Raabe, Ebbighausen, Thake (Drews, Geisler, Reuter, Michel, Stumm, Gebühr).

Das zweite Spiel verlief noch torreicher. Jan Köpper brachte den FC Stadthagen gegen die U23 des VfL Bückeburg durch einen Kopfball in Führung (14.). Ismail Kasso schraubte das Ergebnis mit einem 16-Meter-Schuss auf 2:0 hoch (29.). Der Zwei-Tore-Vorsprung des FC war zur Halbzeit verdient. Der FC war in der Offensive sehr aktiv und stand auch in der Defensive sattelfest.

Die Halbzeitansprache des Bückeburger „Aushilfscoaches“ Frank Malisius, der den urlaubenden Trainer Christian Vaas vertrat, schien allerdings gefruchtet zu haben. Denn in der zweiten Halbzeit spielte die U23 mehr mit Köpfchen. Die Tore zur 3:2-Führung der VfL-Reserve erzielten Niklas Völkening (48.), Mohamed Nasef (57.) und Bastian Schmalkoch (58.) alle durch Kopfbälle. Tim Buchwald markierte mit einem trockenen Schuss von der Strafraumkante das 4:2 (65.). Per Elfmeter verkürzte Köpper auf 3:4 (70.). Doch Lennart Versick, der einen kapitalen Abwehrfehler eiskalt ausnutzte (76.), und ein Stadthäger Eigentor (88.) machten das halbe Dutzend voll.

Malisius urteilte nach der Begegnung, dass sein Team vor allem davon profitiert habe, dass den Stadthägern in der zweiten Hälfte die Puste ausgegangen sei. FC-Coach Thorsten Rinne gab sich erstaunt: Er habe sich den Gegner deutlich stärker vorgestellt. Der Sieg sei laut Rinne vor allem durch „drei hergeschenkte Tore“ zustandegekommen. FC:

Herbold, Werns, Kuhnert, Tegtmeier, Kasso, Su, Wischhöfer, Bövers, Köpper, Holz, Engelhardt (Miotti, Altunsöz, Carganico, Hasta). VfL II:

S. Raschke, Peter, Schmalkoch, Wartmann, Nasef, Battaglia, Geng, Heine, Benecke, Mensching, Buchwald (Völkening, Voß, Merkert, Häberli, Versick).

Heute macht das Volksbank-Masters einen Tag Pause. Der Ball rollt im Rahmen der Lüdersfelder Sportwerbewoche aber trotzdem. Ab 18.15 Uhr trifft die zweite Mannschaft des TuS Lüdersfeld auf die „Dritte“ des SV Victoria Sachsenhagen. Im Anschluss ab 20 Uhr messen sich die ersten Mannschaft des TuS Lüdersfeld und die FSG Pollhagen-Nordsehl/ Lauenhagen.