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Sportbuzzer-Zulieferung Bückeburger retten sich
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22:55 29.05.2018
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Das vermeintliche Freilos am Sonnabend beim bereits abgestiegenen SV Türkay Spor Garbsen nährt aber die Hoffnung auf ein Happy End. Der TSV ist dabei allerdings auf Schützenhilfe angewiesen. Die Grün-Weißen sind dagegen gerettet. „Ich bin unfassbar erleichtert“, sagte VfL-Trainer Jan-Werner Schmitz nach Spielende. Nach 20 Spielen in zwei Monaten käme der Klassenerhalt einer Sensation gleich, so der Coach. „Ich freue mich für die Jungs, sie haben viel geleistet.“

Vor allem waren sie gestern hellwach. Bereits nach 40 Sekunden erzielte Tobias Versick das 1:0, die Algesdorfer Hintermannschaft inklusive Keeper Maximilian Rother hatte sich noch nicht sortiert.

Der Schock nach dem schnellen Bückeburger Führungstor setzte beim TSV erst fünf Minuten nach dem Einschlag ein. In der Zwischenzeit entwickelten die Gastgeber durchaus Druck, waren griffig – und hatten Chancen nach Gewaltschüssen von Eike-Malte Herbold und David Glawion. Ein abgefälschter Versuch von Julian Meyer klatschte an den Pfosten. Dann aber befreite sich der ballsichere VfL. Nach einer Flanke von Mohamed Nasef war die TSV-Abwehr erneut schläfrig, der Ball fiel Jean-Paul Thom vor die Füße, der aus 16 Metern traf (15.).

Die Blauhemden agierten nervös, es fehlte die ordnende Hand. Meyer mühte sich nach Kräften, war aber gegen die abgezockten Bückeburger auf sich allein gestellt. Der Spielaufbau wurde überwiegend mit langen Bällen betrieben, die aber Beute der umsichtigen Bückeburger Abwehr mit Chef Jan-Eike Raschke und dem Sicherheit ausstrahlenden Patrick Spilker wurden. Auch die Standards funktionierten beim Gastgeber nicht, kurz vor der Pause scheiterte Tim Harmening mit einem Freistoß an Spilker.

Nach dem Seitenwechsel hatte der TSV dann einen ähnlich guten Start wie die Bückeburger im ersten Durchgang. Ein langer Ball landete bei Jannik Weidemann, sein Schuss aus halblinker Position schlug zum 1:2 ein.

Aber auch das Tor brachte keine Sicherheit. Im Gegenteil: Nach einem Freistoß von Lennart Versick erzielte sein Bruder Tobias per Kopf das Bückeburger 3:1 (60.).

Nottebrock wechselte mit Florian Strumpel und Björn Reinecke zwei Kopfballspieler ein. Jeder Ball wurde lang jetzt lang Richtung Sechszehnmeterraum gebolzt. Das Stilmittel hatte noch einmal Erfolg, Reinecke netzte eine Flanke von Glawion per Kopf ein (68.). Meyer traf aus 16 Metern die Latte (82.), Strumpels Fallrückzieher ging vorbei (90.). „Es war ein Herzschlagfinale, aber wir haben die langen Dinger gut verteidigt“, sagte Schmitz. TSV:

Rother, Harmening, Riechers, Meyer, H. Strumpel (69. H. Strumpel), Glawion, Herbold (80. Otto), Bühre, Bytomski, Weidemann (65. Reinecke), Eiselt. VfL II:

Spilker, L. Büsing, Raschke, Voß (87. B. Büsing), Nasef, T. Versick (70. Benecke), Battaglia, Landfester, Thom (62. Schmalkoch), Peter, L. Versick.