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Sportbuzzer-Zulieferung Defensive fehlt Qualität
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22:34 28.02.2019

Im Duell zweier Tabellennachbarn gegen die TSV Hannover-Burgdorf zogen die Mindener beim 29:32 (13:14) den Kürzeren.

Die Kampa-Halle war gestern von außen glänzend illuminiert, „Heimspiel“ wurde den 3013 Fans angezeigt. Davon war vor der Pause zu wenig zu spüren. GWD schaffte es nicht, die Handbremse zu lösen. Während es in der Abwehr noch solide lief, waren im Angriff – bis auf einen Kempa-Trick von Christoffer Rambo, kaum Aktionen dabei, die so etwas wie Funkenschlag versprühten, die Emotionen auslösten. Technische Fehler, vergebene Chancen – Zwischenstand 2:4 (7.). Die Gäste verzichteten vor der Pause im Innenblock auf Ilija Brozovic, dafür machten es Evgeni Pevnov und Joshua Thiele gut. Spielmacher und Weltmeister Morten Olsen blieb wegen eines Magen-Darm-Infekts auf der Toilette hängen, fehlte den Gästen. GWD musste auf den verletzten Keeper Espen Christensen verzichten. Dennoch gelang Christoffer Rambo beim 6:5 die erste Führung (11.). Es blieb zäh, aber dank eines starken Marian Michalczik blieben die Mindener dran. Die Gäste wirkten trotz zusätzlicher Belastungen im EHF-Pokal wacher, gingen mit einer 14:13-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel funktionierte die GWD-Defensive nicht mehr, die Gäste zogen auf 19:15 weg. „Immer wenn Kai Häfner mit Tempo kam, hat er uns auseinander gespielt“, monierte GWD-Coach Frank Carstens und stellte um (36.). Milan Pusica wurde vom Innenblock eine Position nach rechts versetzt, um Fabian Böhm zu stoppen. Auf der anderen Abwehrseite versuchten die Mindener, Häfner aus dem Spiel zu nehmen. Zunächst mit Erfolg. Zudem spielten GWD Zeitstrafen gegen Brozovic und Thiele in die Karten. Aliaksandr Padsyvalau kam für Dalibor Doder, brachte auf der Mitte Tempo ins Spiel. Als Rambo den Ball vom eigenen Kreis zum 20:19 im leeren „Recken“-Kasten unterbrachte, war die Halle wach (42.).

„Aber wir haben es nicht durchgehalten, in der Defensive hat uns Qualität gefehlt, kämpferisch kann ich dem Team keinen Vorwurf machen“, sagte Carstens. Die Angriffe der Gäste seien auf den Punkt vorbereitet gewesen, „sie haben smart und clever gespielt“.

Die „Recken zogen beim 28:25 auf drei Tore weg, Brozovic war in der wichtigen Phase am Kreis nicht zu verteidigen. GWD kämpfte sich durch Rambo wieder heran – 28:29 (56.). Carstens ging all-in, brachte den siebten Feldspieler. Michalcziks Versuch krachte an die Unterkante der Latte, im Gegenzug bekamen die Gäste einen Siebenmeter zugesprochen, den Timo Kastening zum 30:28 verwandelte und das Spiel entschied. „Mir haben heute wieder Emotionen gefehlt. 32 Gegentore zu Hause tun weh“, sagte Mindens Geschäftsführer Frank von Behren. GWD:

Rambo 9, Korte 2, Pusica 1, Gullerud 6, Michalczik 7, Staar 1, Doder 1, Zvizej 2/1.

Lange Zeit war es ruhig auf den Schaumburger Sportplätzen, doch an diesem Wochenende rollt auf den ersten von ihnen wieder der Ball.

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