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Sportbuzzer-Zulieferung Der MTV ist Social-Media-Meister
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Der MTV ist Social-Media-Meister
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17:23 08.07.2019
Aus einer Sporthalle wird ein Fotostudio. Der Rehrener Marc Hartmann posiert bei den Media Days. Quelle: pr
von daniel kultau LANDKREIS

Mit 572 „Gefällt mir“-Angaben auf Facebook haben die Blauen so viele gesammelt, wie keine andere Fußballmannschaft in Schaumburg – nicht zufällig.

„Das ist eine einfache und schnelle Möglichkeit, um Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben“, beschreibt es Coach Sandy Röhrbein, der sich mit MTV-Pressewart Jonas Toemmler um die Social Media-Aktivitäten kümmert. Vorbilder für die Blau-Weißen sind dabei die ganz großen Vereine. Wie bei den Bundesligisten wird die Aufstellung bei den Rehrenern kurz vor dem Anpfiff über das soziale Netzwerk bekannt gegeben. Auch Transfers, Wechsel und Torschützen werden mit extra aufgenommenen Fotos gewürdigt – selbst wenn eine Partie mal verloren gehen sollte, womit das Röhrbein-Team fast schon eine Sonderstellung im Kreis einnimmt.

Dem Glück wird dabei nichts überlassen, denn vor der Saison richtet der MTV extra einen Media-Day aus. Jubelfotos werden vor einem extra besorgten Greenscreen geschossen. Der Hintergrund kann so am Computer rausgeschnitten und durch einen beliebigen ersetzt werden. „Wir schauen momentan, ob wir die Jubelfotos in der nächsten Saison in bewegten Bildern präsentieren wollen“, verrät Röhrbein. „Da sind wir aber noch in den Planungen.“

Die ganze Arbeit ist jedoch nicht nur für Facebook-Fans interessant, sondern auch für potenzielle Neuzugänge, berichtet der Coach, die das Treiben rund um den Verein genauer beobachten können. Entsprechende Rückmeldungen wären bei Röhrbein schon eingegangen.

Ähnlich akribisch zeigt sich seit zwei Jahren und dem Neuanfang in der 4. Kreisklasse der SV Nienstädt 09, der seine 408 Follower mit Bildern, Videos und Spielberichten auf dem Laufenden hält. Die Idee dazu hatte SVN-Torwarttrainer Steven Laurich. Er kümmert sich um die Grafiken, Randinfos und Spielberichte. Unterstützung bekommt er von Spieler Julian Schaak. „Wir sind ein super eingespieltes Team“, berichtet Laurich.

Durch die Präsenz möchte der SVN auch das „alte Image“ des Vereins loswerden, so der Social Media-Wart weiter. „Ein langer harter Kampf, der immer noch nicht gewonnen ist.“ Doch nicht nur die Außenwahrnehmung wird positiver, auch die Zuschauerzahlen steigen weiter an, so der Torwarttrainer. Auch Spieler von außerhalb würden so auf den einstigen Bezirksligisten aufmerksam werden.

„Junge Leute fahren nicht mehr zum Platz, um in die Box zu gucken. Wir wollen sie dadurch näher ans Team ranholen und informieren.“ Der Nienstädter ist sich außerdem auch sicher, dass die Arbeit in den sozialen Netzwerken allgemein wichtig für den Schaumburger Fußball ist, da dadurch unter anderem auch der Teamgeist gestärkt werden würde. „Diese Zugehörigkeit ist vielen wichtiger als ein bisschen Geld zu bekommen und auf der Bank zu versauern.“

Schaumburgweit auf Platz zwei folgt übrigens der FC Stadthagen mit 556 Likes, aber unregelmäßigen und weitaus weniger spektakulären und liebevollen Updates. Hinter dem TuS SW Enzen auf Rang drei (414) und den Nienstädtern folgt mit etwas Abstand der TSV Hagenburg (326) und die erste Mannschaft des VfL Bückeburg (317), die ihre Social-Media-Arbeit in der vergangenen Saison nach dem zweiten Spieltag eingestellt hat, aber nun mit neuen „Infos und Überraschungen“ aufhorchen lässt.

Im Landkreis ist dies nichts Ungewöhnliches. Viele Vereine nutzen ihre Kanäle noch sehr stiefmütterlich und wenn dann häufig leider auch nur, wenn von Siegen und Erfolgen berichtet werden kann.

Die Top Ten auf Facebook im Überblick:

1. MTV Rehren A/R 572, 2. FC Stadthagen 556, 3. TuS SW Enzen 414, 4. SV Nienstädt 09 408, 5. TSV Hagenburg 326, 6. VfL Bückeburg 317, 7. SV Obernkirchen 314, 8. SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten 311, 9. TSV Algesdorf 304, 10. SV Victoria Sachsenhagen 291.

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