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Sportbuzzer-Zulieferung Der Zufall spielt mit
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20:48 07.04.2019

Die Kreisliga-Begegnung zwischen der FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen und dem Tabellenzweiten TSV Hagenburg litt gestern allerdings unter den schlechten Platzbedingungen. Der Rasen in Pollhagen glich einem Acker und brachte den Kameraden Zufall mit ins Spiel. Die Hagenburger kamen mit den Verhältnissen besser klar, gewannen unter dem Strich verdient mit 3:0.

In der Frühphase des Spiels gelang beiden Mannschaften nicht viel. Die Gastgeber agierten zu passiv, hofften auf Konter und überließen den Gästen das Mittelfeld. Die hatten dann auch die ersten Chancen der Begegnung, die Daniel Aust (12.) und Rizgar Akad (15.) aber auf dem Geläuf versprangen. „Normalerweise sind das Tore“, sagte TSV-Coach Felix Dyck. Auch beim 1:0 durch Aust spielte der Platz eine Rolle. Eine Hereingabe von Nils Meyn sprang durch den Fünfmeterraum, der Torschütze schaltete eher als die FSG-Abwehr und schoss aus kurzer Distanz ein (18.).

Die Gastgeber fanden nach dem Rückstand etwas besser in die Partie, eine zu kurz geratene Rückgabe von Mirco Gallus vermochte Dennis Gossler nicht zu nutzen, der unfreiwillige Passgeber stellte den FSG-Akteur noch vor dem Strafraum (27.). Ein Freistoß von Moritz Wilharm landete am Pfosten. „Den habe ich rausgeguckt“, erklärte der chancenlose TSV-Keeper Ricardo Schulz.

Nach dem Seitenwechsel stand sich die FSG selbst im Weg. Robin Rösemeier-Scheumann holte Dimitrij Salakin von den Beinen. Strittig war nur, ob der klare Kontakt im Strafraum stattgefunden hatte. Der gute Schiedsrichter Tim Wieggrebe zeigte auf den Punkt, Salakin traf zum 2:0 (53.). Marvin Fieberg vergab das sichere 3:0, scheiterte mit einem Heber. „Wir haben den Sack nicht zugeschnürt“, sagte Dyck. Ansonsten habe er wenig zu meckern, „spielerisch war nicht mehr möglich.“

Die Gäste wurden angesichts des Vorsprungs passiv, die Gastgeber erspielten sich gute Chancen. Dustin Jung schlug einen Kopfball des eingewechselten Murat Demirci von der Linie (65.). Zehn Minuten später erwischte Schulz einen abgefälschten Schuss von Torben Dollweber mit einer Hand, der Abpraller hoppelte Demirci vor die Füße, der aber aus zwei Metern verzog und den Ball neben den Kasten setzte. Schulz parierte im Anschluss noch einen Freistoß von Dollweber. In der Schlussphase verpasste Salakin die vorzeitige Entscheidung, scheiterte zweimal am starken FSG-Keeper Dennis Treichel. In der Nachspielzeit holte Marvin Fieberg das nach, seinen Schuss bekam Treichel erst hinter Linie zu fassen. „Wir wollten nach der Pause mutiger spielen, machen aber das Tor nicht“, erklärte der Keeper. Man wollte Fußball spielen, „aber das ist auf dem Platz nicht möglich.“ Auch FSG-Routinier Carsten Mensching beantwortete die Frage nach dem Spaß kürz und bündig: „Nein.“ FSG:

Treichel, Rösemeier-Scheumann, Liebrecht (46. Demirci), Dollweber, Wilms, Wilharm, Gutsch, Hasemann (46. Tielking), Mensching, D. Gossler, Schmidt (75. Führing). TSV:

Schulz, Salakin, Meyn, Woelke (69. Elsner), Akad (75. Bruns), Fieberg, Jung, Gallus, Böttcher, Trepte, Aust.

Der 2:1-Sieg des TuS SW Enzen beim SC Rinteln war unwirtschaftlich. Für die Gäste war er im Existenzkampf wahrscheinlich wertlos und allenfalls moralisch wichtig.

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