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Derbys ohne Ende

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18:28 27.07.2020
Der Eveser Niko Kleiber (Mitte) und der Bückeburger Jakob Kühn (Zweiter von links) treffen in der nächsten Saison aufeinander. Quelle: dak
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von daniel kultau LANDKREIS

Und auch in der Landesliga kommt es zum heiß erwarteten Bückeburger Stadtduell.

Insgesamt gibt es im Bezirk zehn Ligen, neun davon mit acht und eine Staffel mit sieben Teams. Die ersten beiden Mannschaften pro Liga nehmen an der Meisterrunde teil. Alle weiteren 59 spielen in sechs weiteren Runden die 24 Absteiger aus. In der Landesliga 2 treffen die Nachbarn vom VfL Bückeburg und dem VfR Evesen aufeinander. Die beiden höchstspielenden Schaumburger Teams bekommen es außerdem mit dem FC Eldagsen, SC Hemmingen-Westerfeld, SpVgg Bad Pyrmont, SV Bavenstedt, TSV Barsinghausen, TSV Pattensen, 1. FC Sarstedt und dem 1. FC Wunstorf zu tun.

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Wir haben uns bei den Verantwortlichen der Vereinen nach der Meinung zur Gruppeneinteilung umgehört. Torben Brandt (Trainer VfL Bückeburg, Landesliga):

„Es wird eine spezielle Saison. Das Ziel aller kann nur sein, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Damit das klappt, wäre es am besten, wenn wir nach der Hinrunde unter den ersten drei Mannschaften stehen würden. Ansonsten wird das in der Rückrunde ein ganz hartes Brot. Evesen hat natürlich einen überragenden Kader, aber ich hoffe, dass meine Spieler das Selbstverständnis mitbringen, in der Tabelle vor ihnen stehen zu wollen. Das darf jedoch auch nicht unser einziges Ziel sein. Wird müssen unseren eigenen Weg gehen und das wird schwer genug. Wir haben jedoch auch eine gute Truppe zusammen.“ Jürgen Bolte (Fußballchef VfR Evesen, Landesliga):

„Die regionale Einteilung habe ich so schon erwartet. Ich will aber keine Prognose abgeben. Wir als Neuling haben es etwas schwieriger und müssen uns erstmal eingewöhnen. Das Derby gegen den VfL Bückeburg ist natürlich eine tolle Sache und ich hoffe, dass auch viele Zuschauer das Spiel sehen wollen. Möge dann der Bessere gewinnen. Ich hoffe einfach, dass es nicht direkt am Anfang stattfinden wird, damit es vielleicht noch ein paar Lockerungen geben könnte.“ Timo Nottebrock (Trainer TSV Algesdorf, Bezirksliga):

„Das ist doch interessant, dass wir so viele Derbys haben. Auch der Aufwand hält sich für uns durch die kurzen Fahrten in Grenzen. Es ist sicherlich mal ein interessanter Modus, aber er könnte auch dafür sorgen, dass die Motivation bei einigen sinkt und manche Spiele dann bessere Freundschaftsspiele werden, sobald die Aufstiegsrunde nicht mehr zu erreichen sein sollte.“ Steffen Potthast (Trainer VfL Bückeburg U23, Bezirksliga):

„Die Einteilung hatte ich so schon erwartet. Für mich ist der TSV Algesdorf der klare Favorit. Sie sind letzte Saison Zweiter geworden und haben sich perfekt verstärkt. Ich hoffe, dass jetzt auch viele Zuschauer zu den Spielen kommen. Den Modus finde ich mit den relativ vielen Absteigern schwierig. Aber wichtig ist vor allem, dass wir endlich wieder Fußball spielen können.“ Raphael Idel (Trainer MTV Rehren A/R, Bezirksliga):

„Wir freuen uns sehr über die Einteilung und dass wir so viele Derbys spielen können. Den Modus kennt man zwar noch nicht, aber ich stehe dem positiv gegenüber. Jede Mannschaft hat so die Chance, in die Aufstiegsrunde zu kommen.“ Uwe Oberländer (Trainer SC Rinteln, Bezirksliga):

„Es ist eine interessante Staffel. Ich hätte es mir zwar etwas gemischter gewünscht, aber es ist auch schön, dass mit dem VfL Münchehagen und dem SC Uchte mal andere Gegner in der Liga sind. Ich wünsche mir allerdings, dass vom Verband kommuniziert wird, wie es dann in einer möglichen Abstiegsrunde weitergeht. Ansonsten sehe ich, dass Spiele schnell zu Freundschaftsspielen werden können. Der TSV Algesdorf ist für mich ein heißer Anwärter auf die ersten beiden Plätze.“ Felix Dyck (Trainer TSV Hagenburg, Bezirksliga):

„Von der Attraktivität her hätte es aus Schaumburger Sicht eigentlich gar nicht besser laufen können. Dem Modus stehe ich positiv gegenüber. Man muss von Anfang an wach sein. Für mich gibt es keinen klaren Favoriten und deswegen kann alles passieren. Ich hoffe allerdings viel mehr, dass die Vereine viele Helfer finden, um die Hygieneregeln einhalten zu können. Und ich appelliere auch an die Zuschauer, verantwortungsbewusst zu handeln und sich an die Regeln zu halten. Wir müssen jetzt mehr denn je zusammenhalten.“ Fabian Stapel (Trainer TuS SW Enzen, Bezirksliga):

„Ich bin ein Gewohnheitstier und hätte lieber eine große Staffel wie bisher gehabt. Die Derbys sind zwar schön, hätten ja aber auch in einer größeren Liga stattgefunden. Den Modus finde ich aber interessant und ich bin gespannt, ob sich in Zukunft dadurch möglicherweise etwas ändern könnte. Den TSV Algesdorf sehe ich in der Staffel am ehesten in der Favoritenrolle. Wir wollen gerne unter die besten vier Teams kommen.“