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Sportbuzzer-Zulieferung Die Ära Christian Krohn geht zu Ende
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Die Ära Christian Krohn geht zu Ende
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16:09 07.06.2019

Das Einzige, was die dortigen Trainer wussten, war: „Exten hat einen ganz starken Torwart“. Nach 16 Jahren geht diese Ära nun zu Ende.

Christian Krohn, der immer da war, der immer stark spielte, von dem es unzählige Male hieß, er sei mal wieder der beste Mann auf dem Platz gewesen, beendete seine Laufbahn in der ersten Herrenmannschaft des TSV Eintracht Exten – mit 34 Jahren. „Zu früh“, meinen viele im Verein. Einer wie er könne doch noch einige Jahre auf hohem Niveau spielen. Aber Krohn mag nicht mehr. Er bleibe dem Verein natürlich verbunden, er werde in der Altherren spielen und in einer Notlage vielleicht auch mal in der Ersten aushelfen. „Aber wenn ich was mache, dann mache ich es richtig“, sagt er.

Er könne den Trainingsaufwand für die Position des Stammtorwarts nicht mehr verbindlich zusagen, deshalb sei er zurückgetreten. Er habe das schon seit zwei Jahren im Kopf gehabt und jetzt sei der Zeitpunkt günstig gewesen: „Seit sich Ralf Kaufmann kümmert, sind viele junge Leute hinzugekommen, die ihre volle Leistung in den nächsten Jahren erst noch abrufen. Wir sind in einem stabilen Zustand.“ Auch auf der Torwartposition für Krohns Nachfolge tut sich was. Fußballchef Kaufmann ist in vielversprechenden Gesprächen. Namen werden aber noch nicht genannt.

Wie bei vielen anderen Fußballern jenseits der 30 haben sich auch bei Christian Krohn in den letzten Jahren die Schwerpunkte im Leben langsam verschoben. Er ist verheiratet, baut ein Haus. Vor allem aber ist er beruflich immer stärker eingebunden. Krohn ist Wirtschaftsingenieur und wird beim international erfolgreichen Maschinenbauer Lenze in Bösingfeld ganz offensichtlich systematisch aufgebaut. Er war im Controlling, er war Assistent der Geschäftsführung und er ist mittlerweile der Leiter der Motorenmontage. Das fordert Einsatz, auch jenseits der 40-Stunden-Woche, und das verträgt sich nicht immer mit dem Fußball. Auch Krohns Ehepartnerin freut sich, ihn nun wieder häufiger zu sehen. Einschließlich Altherren seien es zuletzt vier Fußballtermine pro Woche gewesen, erzählt Krohn. Jetzt habe er endlich mehr Zeit, die er mit Sicherheit gut auszufüllen wisse.

Zum Fußball kam er im wahrsten Wortsinn auf dem Bolzplatz. Im bergigen Volksen, wo er groß wurde, gab es einen, der täglich von den Nachbarjungen und ihm beackert wurde. Er fing an, als er fünf Jahre alt war, aber wie er ins Tor kam, weiß er nicht mehr zu genau. Wahrscheinlich habe es an der Veranlagung gelegen, dass er in Exten in den Kasten beordert wurde. Eigentlich habe es ihm als Feldspieler nämlich ganz gefallen. So gut, dass er zu Bezirksligazeiten unter Trainer Günther „Auge“ Buchholz sogar mal vier Spiele im Mittelfeld machte. „Einen wie Krohn kannst du immer bringen, auch draußen“, sagte Buchholz damals.

Doch all das ist jetzt Geschichte. „Christian wird uns fehlen, auch als Persönlichkeit“, sagt Ralf Kaufmann. Es hat sich einiges getan in den 16 Jahren Fußball, die Krohn beim TSV Eintracht Exten prägte – Aufstiege, Abstiege, Umbrüche. Der zehnte Tabellenplatz in der abgelaufenen Saison unter Trainer Steffen Führing sei natürlich noch ausbaufähig und Krohn weiß aus langer Erfahrung, wie das funktionieren könnte: „Spielerisch waren wir vielleicht nie besser als in den Jahren davor. Das ist gut und schön, aber wir sollten lernen, außerdem auch mehr zu kämpfen.“

Die Vorfreude ist schon groß und die Spannung steigt immer weiter an: Auf der Achumer Wiese des FC Hevesen finden am Samstag die Fußball-Kreispokalendspiele statt.

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