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Sportbuzzer-Zulieferung Die Tabelle lügt nicht
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Die Tabelle lügt nicht
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20:03 29.09.2019
Nils Rinne (links) und der VfL Bückeburg stemmen sich gegen die Niederlage, aber die Gegentore sind mal wieder vermeidbar. jö

Aber es reichte bei der 1:3-Heimniederlage halt mal wieder nicht. Spätestens seit gestern steht fest: Der VfL Bückeburg wird in dieser Saison um den Klassenerhalt kämpfen.

Die Tabelle lügt nicht, und wesentlich schlechtere Mannschaften hat die Landesliga nicht zu bieten. VfL-Trainer Torben Brandt war bedient: „Unsere beiden Gegentore in der ersten Halbzeit waren natürlich mal wieder dumm. Nach der Pause war unser Fußball besser. Daran müssen wir uns orientieren.“

Die Schwächen des VfL Bückeburg waren im ersten Durchgang allerdings offenkundig. Obwohl die Körpersprache in zunächst ganz in Ordnung war, wurde Bavenstedt nach zehn Minuten massiv überlegen. Der Grund lag beim VfL Bückeburg. Wenn er den Ball mal hatte, ging er zu schnell verloren. Im Aufbau klappte wenig, deshalb entstand der Druck der Gäste. Auch ihre 1:0-Führung in der 16. Minute war vorhersehbar, weil auf der linken Bückeburger Abwehrseite der Eintritt frei war. Als Jonas Abram seinen Gegenspieler Felix Bielicke erneut aus den Augen verlor und der den Ball präzise vor das Tor zog, stand Marco Czauderna am zweiten Pfosten genau richtig.

Das 0:2 in der 39. Minute entstand auf der anderen Abwehrseite und war noch überflüssiger. Der unerfahrene Nico Landfester grätschte im Strafraum zu heftig hinein und riss am Ende die Füße hoch – es gab einen vertretbaren Elfmeter. Daniel Reuter verwandelte so unspektakulär, wie das ganze Spiel der Gäste angelegt war. Sie waren nicht viel besser als der VfL Bückeburg, aber sie spielten überlegter, ruhiger und genauer. Das machte den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg.

Als Finn-Kristian Fischer in der zweiten Halbzeit zwei dicke Chancen für den nun stärkeren VfL Bückeburg vergab, war das Spiel gelaufen. „Wenn wir verkürzen, wäre noch was gegangen“, fand Brandt zurecht. Bavenstedt war nämlich bereits im Energiesparmodus und wäre irritiert gewesen. So aber plätscherte das Spiel aus und die Gäste erhöhten durch den freistehenden Kevin Bodmann in der 81. Minute sogar auf 3:0.

Das Spiel endete in der 86. Minute mit einem Bückeburger Angriff, den man sich in dieser Form häufiger und eher gewünscht hätte. Der eingewechselte Marvin Steigmann setzte sich gegen mehrere Gegenspieler unerbittlich durch und schuf Chaos im Bavenstedter Strafraum, den Christopher Dath aus sechs Metern zum 1:3-Endstand nutzte. VfL Bückeburg:

Cugalji, Abram, Landfester, Werner (46. Steigmann), Struckmeier (72. Dath), Miles Sydow, Rinne, Jan-Eike Raschke, Mensching (78. Othmer), Schröder, Fischer.

Nach dem 0:0 zwischen dem SC Rinteln und der U23 des VfL Bückeburg wusste keiner so recht, ob er sich freuen und ob er trauern soll.

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