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Druck im Kessel

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21:33 21.04.2021
Kann wieder zupacken: Lucas Meister (links) ist wieder fit, soll in Nordhorn die Abwehr entlasten.
Kann wieder zupacken: Lucas Meister (links) ist wieder fit, soll in Nordhorn die Abwehr entlasten. Quelle: dpa
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Der Handball-Bundesligist muss heute ab 19 Uhr bei der HSG Nordhorn-Lingen Farbe bekennen. Nach vier Niederlagen in Folge geht es auch darum, die Ergebniskrise zu beenden und ein klares Zeichen an die Konkurrenz zu senden.

Die Gäste von der Weser haben es in der Hand. Ein Sieg wäre eine Befreiung vom größten Druck im Kessel, den eine Niederlage wiederum stark ansteigen ließe. Drei Punkte haben die Mindener in der Tabelle Vorsprung auf die Emsländer, die zuletzt durch ein fast sensationelles Remis in Göppingen aufhorchen ließen. „Dem Spiel kommt eine ordentliche Bedeutung zu“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens, der eine einfache Rechnung aufmacht: „Punkte, die wir gewinnen, hat der Gegner nicht.“ Das sei vor allem in den direkten Duellen sehr wichtig.

Im Hinspiel kamen die Grün-Weißen mit einem blauen Auge davon, retteten beim 26:26 zumindest einen Zähler und durften sich von den Stärken der HSG ein Bild machen. „Das Ergebnis war noch das Beste an dem Spiel“, erinnert sich Carstens. Die Gastgeber verfügen über eine starke 6:0-Deckung und ein gutes Kreisspiel, das GWD im Februar nur bedingt im Griff hatte. Zudem sind die Außenspieler brandgefährlich, Rechtsaußen Robert Weber ist mit 171 Treffern Zweiter in der Torjägerliste.

Neben den Langzeitverletzten sind noch Einsätze der Spielmacher Aliaksandr Padshyvalau (Fußverletzung) und Simon Strakeljahn (Rippenprellung) fraglich. Mats Korte ist für den Fall der Fälle als zweiter Mann hinter Juri Knorr vorgesehen. Dagegen kehrt Kreisläufer Lucas Meister nach einem Abriss der Bizepssehne nach vier Monaten ins Team zurück.