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Sportbuzzer-Zulieferung Eier gefunden
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11:08 11.10.2019
Rizgar Akad (links) traf in dieser Saison bereits 13 Mal. Quelle: dak
von daniel kultau HAGENBURG

Und zwar in der, dass der TSV Hagenburg am Ende der Saison aufsteigen wird. Die Seeprovinzler haben nach zwölf Spieltagen erst vier Punkte liegen lassen und führen die Tabellen wie eine sehr gut geölte Maschine an.

Beim TSV sieht man die aktuelle Situation etwas nüchterner. „Wir sind ganz ruhig und entspannt. Es ist eine schöne Momentaufnahme, aber wir haben noch nichts erreicht“, beschreibt es der Coach Felix Dyck, der sich kein Wort um einen möglichen Aufstieg entlocken lässt. Es ist eine Momentaufnahme, die seit dem 2. Spieltag läuft. Bereits da setzte sich die Dyck-Elf an die Tabellenspitze. Seit dem 7. Oktober 2018 verlor sein Team in der Liga nur ein Spiel und zwar gegen den MTV Rehren A/R. In der Relegation scheiterte das Team knapp an der U23 des VfL Bückeburg und stieg nicht auf. Auch im Halbfinale des Kreispokals war gegen die Rehrener Schluss. Das sich momentan in aller Munde befindende M-Wort machte die Runde. Damals fehlte es den Hagenburgern scheinbar an eben jener Mentalität, was auch Spieler Dimitrij Salakin nach der Niederlage in Bückeburg lautstark bemängelte. Wie einst Oliver Kahn forderte er lautstark Eier.

Auch wenn es in der Saison noch kein Osterfest gab, scheinen die Hagenburger bei der Suche fündig geworden zu sein. Die bisherigen Spiele gegen die direkten Konkurrenten TuS SW Enzen (1:1) und FC Stadthagen (3:0) liefen gut. Geheimfavoriten wie der SV Victoria Lauenau (1:0), der TSV Steinbergen (9:0) und der SV Obernkirchen (4:1) wurden teilweise vom Platz geschossen. Weil auch der Angstgegner vom SV Victoria Sachsenhagen auswärts besiegt wurde, gibt es nur wenig Zweifel an einem Durchmarsch.

Das Geheimnis daran liegt offenbar an der Kontinuität. Dyck steht mit seinen 29 Jahren nun schon in der vierten Saison an der Seitenlinie. Seit drei Saisons wurde das Team kaum verändert. Man kennt und schätzt sich. „Mich kann in der Kreisliga inzwischen nichts mehr überraschen“, erklärt der nach dem Enzer Fabian Stapel dienstälteste Trainer der Liga. „Davon profitieren die Jungs.“ Zuletzt taten sie dies auch beim 9:0 gegen den Steinbergen, eine Truppe, die viele als Geheimfavorit auf dem Zettel hatten. „Da haben wir uns in einen Rausch gespielt“, erinnert sich der Coach. „Das 9:0 bringt uns am Sonntag in Lüdersfeld aber auch nichts.“

Exemplarisch für den Aufschwung stehen Rizgar Akad und Salakin. Ihnen fehlte in der vergangenen Saison häufig das letzte Quäntchen. Sei es an Glück oder im Abschluss. In dieser Spielzeit trafen beide Spieler bisher 13 Mal, treffen fast immer die richtigen Entscheidungen und scheinen, noch mal einen weiteren wichtige Schritt gemacht zu haben. Weil sich Dyck mit Thomas Siemann einen Assistenten aus Wunstorf an die Seitenlinie geholt hat, kann der HSV-Fan inzwischen auch selbst wieder ab und zu die Fußballschuhe schnüren. „Ich bin glücklich Thomas mit an an der Seitenlinie zu haben. Wir verstehen uns gut und die Jungs profitieren auch davon.“

Bei so viel guten Nachrichten bleibt die Frage, wer den Hagenburgern eigentlich noch gefährlich werden kann? Der 29-Jährige sieht die Enzer, Stadthäger und Auetaler in der Rolle der Verfolger. „Die Tabelle lügt schließlich nicht.“ Wenn dem so ist, wird in Hagenburg schon Ende Mai gefeiert.

Der Kreisliga-Spieltag im Überblick:

So., 15 Uhr: TSV Eintracht Exten – SV Victoria Sachsenhagen, SV Obernkirchen – TuS SW Enzen, SV Victoria LauenauTuS Niedernwöhren, SC StadthagenFC Hevesen, SG Liekwegen-Sülbeck/Südhorsten – SV Engern, SC Auetal – FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen, TuS LüdersfeldTSV Hagenburg, TSV Steinbergen – FC Stadthagen.

In der Fußball-Landesliga tritt sie SG Rodenberg nach der einwöchigen Pause wieder gegen den Ball. Zuhause geht es gegen den SC Hemmingen-Westerfeld.

11:08 Uhr

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