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Sportbuzzer-Zulieferung Enzen kann doch verteidigen
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20:19 07.04.2019
Toni Bannert (links) erzielt zwar den Führungstreffer muss sich den Enzern jedoch geschlagen geben. Quelle: jö
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von jörg bressem RINTELN

Rinteln dagegen muss nach der dritten Niederlage in Folge nun die Abstiegszone langsam wieder im Auge behalten.

SC-Trainer Uwe Oberländer: „Die Aufbaufehler aus den letzten Spielen haben wir auch heute gemacht. In der zweiten Halbzeit fehlte uns der kühle Kopf.“ Zwar war seine Mannschaft beim Stand von 2:1 für Enzen äußerst bemüht, kämpfte auch, doch viel kam dabei nicht heraus. Der oft für seine schlechten Abwehrleistungen gescholtene Vorletzte verteidigte gut, diesmal sogar sehr gut. Das freute auch Trainer Fabian Stapel: „Endlich haben wir uns mal belohnt, endlich haben wir mal pragmatisch die drei Punkte eingesackt.“

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Zu Beginn des Spiels was das nicht vorhersehbar. Der SC Rinteln war aktiver, hatte die klareren Angriffsaktionen, ging durch Toni Bannert bereits in der 4. Minute mit 1:0 in Führung. Es war ein typisches Enzen-Gegentor. Unnötiger Ballverlust an Joscha Obst und Chaos auch im Abwehrzentrum, in dem womöglich war auch Kevin Wöbbeking zuletzt am Ball war. „Vielleicht hat uns der frühe Rückstand geholfen“, überlegte Stapel hinterher. „Rinteln fühlte sich zu sicher.“ Dazu bestand kein Anlass. Während die Angriffe der Platzherren nämlich immer zerfahrener und zunehmend auf Zufall aufgebaut waren, kam der TuS SW Enzen immer besser ins Spiel.

Erstaunlich war, mit welch simplen Pässen in den Raum die Abwehr des SC Rinteln auszuhebeln war. Niklas Thiemann hatte bei seinem 1:1-Ausgleich in der 10. Minute auf der linken Angriffsseite allen Platz der Welt. Ähnlich lief es bei der wunderschönen 2:1-Führung Enzens in der 28. Minute, bei der Marius Zeckel sich erst gar nicht auf ein Duell mit SC-Torwart Luis Böhm einließ, sondern den Ball sanft über ihn hinweg ins Tor hob.

„Wir haben den Gegner zu den Toren eingeladen“, ärgerte sich Oberländer, dessen Mannschaft zwar nach der Pause große Punktvorteile hatte, aber die letzte Genauigkeit vermissen ließ. Enzen hätte das Spiel in dieser Phase mit zwei Kontern über Zeckel entscheiden können. In beiden Fällen rettete Böhm. Stapel hatte zunächst Hendrik Schröder statt Leon Horstmann in die Angriffsspitze geschickt. Auf den verletzten Jan Köpper wird er wohl für den Rest der Saison verzichten müssen. „Unser Sieg war verdient“, fand Enzens Coach. Dem mochte Oberländer nicht widersprechen. SC:

Böhm, Hasani, Yannik Walter (46. Peters), Krasniqi, Ivo-Niklas Walter (78. Ronnenberg), Boga, Bedey, Rogowski, Schrader (60. Fahrenkamp), Bannert, Obst. TuS:

Schaper, Schölzel (61. Schmidt), Faul, Thiemann, Schröder, Kahlert, Buhr (46. Blume), Pluta, Wöbbeking, Schwarze (60. Horstmann), Zeckel.

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