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Sportbuzzer-Zulieferung Es läuft noch nicht rund
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18:49 30.08.2019
GWD-Trainer Frank Carstens diskutiert mit Neuzugang Joscha Ritterbach. uk
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Allerdings zeigten die neu zusammengestellten Ostwestfalen über weite Strecken, dass sie konkurrenzfähig sind, dass sich die Fans trotz des letzten Tabellenplatzes keine Sorgen machen müssen, der Prozess des Einspielens aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen könnte. Es braucht Geduld. 8:1 führte GWD im ersten Viertel des Spiels, agierte voller Emotionen und zielstrebig. Aber in der allgemeinen Euphorie überdrehte das Team. „Natürlich ist die Enttäuschung nach so einer Führung groß“, räumte GWD Geschäftsführer Frank von Behren ein.

Woran liegt es? Das neue Team ist jung, muss sich noch finden. Trainer Frank Carstens nennt es „Anker-Spielzüge, Dinge, auf die man sich in schlechten Phasen verlassen kann.“

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Gegen Leipzig kam erschwerend hinzu, dass die Leipziger Keeper, allen voran Joel Birlehm, das Tor nahezu vernagelten. Mindens neuer Keeper Malte Semisch (Carstens: „Ihm sind ein Paar Dinger durchgerutscht, die er in der Ersten Halbzeit noch gehalten hätte“) bekam nach der Pause kaum einen Ball an die Hand, was auch mit der schwächelnden Abwehr zu tun hatte, die nicht in der Lage war, Powerhandballer Franz Semper zu stoppen. „Er ging einfach durch uns durch“, so Carstens. Aber auch im Mindener Rückraum passte es nicht. „Die überdurchschnittliche Leistung hat gefehlt“, meinte von Behren. Der neue Kapitän Marian Michalczik ging anfangs voran, in der Schlussphase aber auch mit unter.

Die Ostwestfalen werden auch von Verletzungen ausgebremst: In der Vorbereitung erwischte es mit Spielmacher Aliaksandar Padshyvalau und Kreisläufer Magnus Gullerud zwei tragende Säulen. Auch Neuzugang Christoph Reißky war verletzt. Der Rückraumlinke Savvas Savvas musste am Donnerstag während des Spiels mit Muskelproblemen passen. Keeper Espen Christensen zog sich im Spiel bei der TSV Hannover-Burgdorf einen Muskelfaserriss in der Schulter zu.

Lob gab es aber von Leipzigs Geschäftsführer Karsten Günther: „Ich finde, die Mindener haben einen geilen Weg eingeschlagen, der sehr sympathisch ist und hoffentlich auch von Erfolg gekrönt wird.“

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