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Sportbuzzer-Zulieferung GWD knackt die Serie
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung GWD knackt die Serie
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21:49 29.09.2019

Kein Wunder: GWD Minden hat das Duell gegen den TBV Lemgo Lippe mit 33:31 (17:15) gewonnen und eine zehn Jahre dauernde Serie gegen die Lipper ohne Heimsieg beendet. „Ich bin glücklich“, sagte von Behren, der am Samstag vor dem Spiel Geburtstag feierte.

Glück war ein gutes Stichwort, sowohl der Mindener Trainer Frank Carstens als auch sein Pendant Florian Kehrmann waren sich darüber einig, dass der Sieg glücklich war und das Pendel auch auf die Seite des Gegners hätte ausschlagen können. „Sie hatten zum Teil Glück bei ihren Würfen, die entweder abgefälscht waren oder unter dem Druck des Zeitspiels als Notwürfe den Weg ins Tor fanden“, sagte Kehrmann. Sein Mindener Kollege räumte ein: Das Spiel hätte in beide Richtungen gehen können.“

Aber es war nicht nur Dusel: GWD musste früh auf Nationalspieler Marian Michalczik verzichten, der sich an den Adduktoren verletzte. Der Führungsspieler wurde zunächst vermisst, weil die Lemgoer aus einem 5:7-Rückstand eine 8:7-Führung machten (16.) und so gut wie jeden Fehler im Mindener Spielaufbau bestraften. „Wir haben heute 17 Gegentore im Tempospiel bekommen, damit kann mal eigentlich kein Spiel gewinnen“, sagte Carstens.

Dass es dennoch funktionierte, lag zum großen Teil daran, „das die kleine Aufstellung“ funktionierte, die der Coach aus dem Hut zauberte. Die flinken Christoph Reißky für Christoffer Rambo, Aliaksandar Padshyvalua auf der Mitte und Juri Knorr im linken Rückraum kamen zunehmend besser ins Spiel. Auch der starke Rechtsaußen Kevin Gulliksen kam bestens zurecht, traf vor allem vor der Pause zuverlässig und hielt seine Mannschaft in der schlechten Phase im Spiel. Nach dem 11:11 durch Reißky ließen die starken Gäste in der Deckung etwas nach. „Wir haben es versäumt, uns konsequenter abzusetzen“, monierte Kehrmann. Durch glückliche Tore von Knorr und Padshyvalau führte GWD zur Halbzeit 17:15.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den zunächst der TBV bestimmte. Durch zwei von vier Treffern ins leere GWD-Tor holte der Gast schnell auf, bestrafte weiter die Fehler der Grün-Weißen, die sich im Positionsangriff schwertaten und jedes Tor erkämpfen mussten. Nach dem 18:20 gab es bei GWD endlich Torwartleistung, Malte Semisch wurde zum Faktor. In Unterzahl brachte Knorr, der förmlich über das Feld flog, sein Team wieder in Führung, die Mindener Anhänger unter den 3044 Zuschauern tobten vor Begeisterung. Aber es blieb eng, der Krimi nahm Fahrt auf, und die Teams wechselten sich mit Führungen ab. Knorr setzte Kreisläufer Magnus Gullerud in Szene, der die Fans im Fallen mit einem Rückhandwurf von den Sitzen riss – 31:30. 60 Sekunden vor Abpfiff nutzte Knorr eine Lücke und traf zum 32:31. Es waren noch 40 Sekunden auf der Uhr, als Kehrmann sein Team zur letzten Auszeit bat. Isaias Guardiola nahm sich den Wurf, scheiterte aber am eingewechselten Norweger Espen Christensen. In den letzten Sekunden kam der Ball zu Gullerud, der mit dem 33:31 das Mindener Glück perfekt machte. „Den letzten Wurf hätten wir besser vorbereiten können“, ärgerte sich der beste TVB-Werfer Bjarki Elisson, dessen zwölf Treffer nicht zum verdienten Remis reichten.

„Heute haben Kleinigkeiten entschieden, wir hatten das Glück auf unserer Seite“, sagte Knorr, der sich vor den Augen des extra angereisten Vaters Thomas zum Matchwinner ausschwang. Am nächsten Sonntag ist GWD beim Bergischen HC zu Gast.

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