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Sportbuzzer-Zulieferung Geht der FC an der Weser unter?
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Geht der FC an der Weser unter?
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18:23 23.05.2019
Einschwören auf den Klassenerhalt: Sowohl der FC Stadthagen (rechts) als auch die Bückeburger U23 wollen die Liga halten.
Einschwören auf den Klassenerhalt: Sowohl der FC Stadthagen (rechts) als auch die Bückeburger U23 wollen die Liga halten. Quelle: dak
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Nachdem die ersten Entscheidungen am vergangenen Wochenende noch vertagt wurden, könnten an diesem Sonntag (ab 15 Uhr) bitterer Tränen fließen. Weiterhin ohne Druck aber mit großer Chance:

Durch den jüngsten Sieg steht der TuS SW Enzen nun nicht nur vor dem FC Stadthagen, sondern auch nur noch drei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Noch vor wenigen Wochen betrug der Rückstand neun Punkte, doch in der zweiten Saisonhälfte zeigen die Schwarz-Weißen befreit von jeglichem Druck die Leistungen, die ihnen viele vor der Spielzeit prognostiziert hatten. „Wir machen da aber nach wie vor kein großes Ding draus“, erklärt Coach Fabian Stapel. „Wir haben es ja nach wie vor nicht in der eigenen Hand, von daher hat sich nichts an der Situation geändert.“ Am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Gehrden kehrt Niklas Thiemann nach seiner Gelbsperre zurück ins Team. Auch Leon Horstmann und Hendrik Schröder stiegen nach ihren Blessuren unter der Woche wieder ins Training ein. Stadthäger zum Siegen verdammt

Das letzte des SC Rinteln steht ganz im Zeichen des Abschieds. Sinan Boga, Toni Bannert, Qendrim Krasniqi, Kastriot Hasani, Luis Böhm und Alexander Rogowski verlassen den SC am Saisonende. Rogowski wird sich dem SV Lachem-Haverbeck anschließen. Der SC trifft am Sonntag auf den FC Stadthagen und könnte die Kreisstädter bei einem Sieg direkt in die Kreisliga schießen. „Wir sind Sportler und wollen unsere Spiele natürlich gewinnen“, stellt SC-Coach Uwe Oberländer klar. „Das sind wir uns und unseren Zuschauern schuldig.“ Trotz der Lage des FC lobt Oberländer seinen gegenüber: „Thorsten Rinne hat beim FC super Arbeit geleistet.“ Für das letzte Heimspiel steht Oberländer bis auf Joscha Obst (Armbruch) die volle Kapelle zur Verfügung.

Tolga Altunsöz war der Spieler, der den FC in der Vorwoche am Leben hielt. Sein Treffer zum 2:2 gegen den TSV Luthe fiel kurz vor Schluss und sorgte dafür, dass die Stadthäger weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen können. Dafür müssen jedoch die letzten beiden Saisonspiele gewonnen und auf Ausrutscher der Konkurrenz gehofft werden. Für die Blau-Weißen wäre es der erste Abstieg in die Kreisliga. Spätes Erwachen?

Die U23 des VfL Bückeburg hat den Ernst der Lage spät, aber möglicherweise nicht zu spät erkannt. Aus den letzten drei Spielen holte der VfL gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel drei Unentschieden. Eine ausbaufähige Punkteausbeute, aber zumindest keine Niederlage. „Die Mannschaft hat gut begriffen, um was es geht“, findet Coach Björn Schütte. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Die Reserve wartet seit sechs Spielen auf einen Sieg. Schütte hatte unter der Woche mit einer Magen-Darm-Grippe zu kämpfen. Diese scheint beim VfL momentan rumzugehen, denn auch der Bückeburger Abwehrchef Niko Werner liegt damit flach. „Er fällt wohl aus, die Prognose sieht nicht gut aus“, befürchtet Schütte. Besonders bitter, denn die Luther haben den erfahrenen und kopfballstarken Sebastian Schirrmacher in den eigenen Reihen. Sollte die U23 das Spiel für sich entscheiden, verlässt sie den Relegationsrang und tauscht mit dem TSV Luthe die Plätze. Sollte der TSV jedoch siegreich sein, kann die U23 bestenfalls noch die Relegation erreichen. An den Rechenspielen möchte sich Schütte jedoch nicht beteiligen: „Wir wollen aus den letzten beiden Spielen sechs Punkte holen.“ TSV spielt voll auf Sieg

Bei den Verantwortlichen TSV Algesdorf ist der Blutdruck vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen den bereits abgestiegenen SV Ihme-Roloven im normalen Bereich. Weil sich die Konkurrenz aus Bückeburg und Luthe gegenseitig die Punkte wegnimmt, ist die Gefährdung der Blau-Weißen nur noch theoretischer Natur. „Wir wollen den Klassenerhalt perfekt machen“, sagt Trainer Timo Nottebrock und fügt an: „Wir fokussieren uns voll auf uns, denn wir wissen ja auch gar nicht, mit was für einer Mannschaft der Gegner anreist.“ Man wolle voll auf Sieg spielen, „auch wenn ein Punkt reicht.“

Mit dem Auftritt beim 0:3 in Koldingen war Nottebrock bedingt zufrieden. „Mit der Art und Weise schon, aber wir müssen die Torchancen nutzen. Wir haben falsche Entscheidungen getroffen.“ Im Hinspiel setzten sich die Schaumburger mit 3:1 durch. dak, uk