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Gibt kein schöneres Spiel

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14:39 09.10.2020
Daumen hoch: HSG-Torwart Daniel Hoffmann und sein Team gehen motiviert in das Spiel gegen den MTV Großenheidorn. Quelle: dak
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Damit gibt es das große Derby bereits am zweiten Spieltag.

„Das kann man sich nicht aussuchen, aber ich hätte es gerne zu einem späteren Zeitpunkt gehabt“, erklärt HSG-Trainer André Steege. Zum jetzigen Moment wisse man noch nicht, wo man selbst und der Gegner leistungsmäßig stehen würde. „Ich kann die Großenheidorner deswegen auch noch schlecht einschätzen. Man muss erst mal in die Saison kommen, aber wir haben auch schon ein bisschen was drauf.“

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So gesehen im vergangenen Heimspiel gegen den TV 1887 Stadtoldendorf, der mit lauten Fans im Gepäck in die Sporthalle Waltringhausen kam. Sirenen, Trommeln und Co. waren ein Vorgeschmack auf das, was die Spieler in der Auehalle erwarten wird. Matthias Haase, der dritte Vorsitzende des MTV, gab bereits bekannt, dass die Halle mit 200 Zuschauern ausverkauft sein wird. Normalerweise passen bei Heimspielen 550 hinein. Die Stadt hätte das Hygienekonzept abgenickt. Zusätzlich wird das Spiel – aus fünf Kameraperspektiven – in der Mehrzweckhalle Großenheidorn übertragen. „Damit wird die Mannschaft gut umgehen“, ist sich der HSG-Trainer sicher. „Es gibt doch für einen Spieler nichts Schöneres als so ein Spiel. Aus Pfiffen kann man ja auch zusätzliche Motivation ziehen.“ Steege, der selbst jahrelang für die HSG auf der Platte unterwegs war, hat schon zahlreiche Derbys gegen den MTV hinter sich. Extra heißmachen und von seinen Erfahrungen berichten müsse er allerdings keinen seiner Spieler. Als HSG- und MTV-Spieler hat man das Wissen um die Brisanz des Duells vermutlich auch im Blut. In der vergangenen Saison war die Bilanz der beiden Teams ausgeglichen. Die HSG gewann mit 36:33 in Großenheidorn. Der MTV das Rückspiel mit 37:36 in Waltringhausen.

Personell ist es weiterhin „noch nicht absehbar“, ob Nicolai Hengst spielen wird. Auch hinter Youngster Daniel Bruns steht noch ein Fragezeichen.