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Sportbuzzer-Zulieferung Glücklos, aber nicht mehr desolat
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Glücklos, aber nicht mehr desolat
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15:13 10.05.2019
Der Apelerner Lukas Schwaneberg (rechts) wird im Duell gegen den FC Hevesen fehlen. Quelle: dak
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von daniel kultau LANDKREIS

Kreisklasse und auch der TSV Krankenhagen scheint die Liga nach zwei Jahren wieder nach unten verlassen zu müssen. Germanen planen zweigleisig.

Spannung ist dennoch aufgrund der gleitenden Skala gegeben, die weiteren Teams den Klassenerhalt kosten könnte. Denn wenn mehr Schaumburger aus der Bezirksliga absteigen, müssten auch mehr Kreisligisten die Liga verlassen. So zum Beispiel der TuS Germania Apelern, der seit dem Neustart in der Winterpause mit vielen Abgängen und dem neuen Coach Daniel Burk aus acht Spielen nur einen Punkt geholt hat. „Ich plane für die Kreisliga und die auch die 1. Kreisklasse“, verrät Burk mit Blick auf die möglichen Absteiger aus dem Bezirk. Trotz der Horrorbilanz ist der Fußballfachmann jedoch zufrieden. „Ich habe eine Mannschaft in einem desolaten Zustand übernommen“, so Coach Burk. „Da waren Spieler dabei, die seit vier Monaten nicht trainiert hatten. Das haben wir nun aufgeholt und auch wenn wir die Spiele nicht gewinnen, steigern wir uns qualitativ von Woche zu Woche. Das macht mir Mut für die Vorbereitung im Sommer.“

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Am Sonntag tritt sein Team zuhause gegen den FC Hevesen an. „Eine gefährliche Mannschaft, die jeden schlagen kann.“ Der emsige Lukas Schwaneberg fällt für die Partie aus. Marco Gregor auf Heimatbesuch.

Während die ersten beiden Plätze vergeben sind, spielen noch drei Teams um Rang drei, auf dem aktuell der SC Auetal steht. Der muss zum SV Obernkirchen auf den Ochsenbruch. Für SCA-Coach Marco Gregor ein besonderes Spiel, denn er hat die Obernkirchener sechs Jahre lang trainiert. „Ich freue mich wirklich auf Sonntag“, schaut Gregor voraus. „Ich habe so viele Freunde beim SVO und freue mich immer, wenn ich nach Obernkirchen komme und die alten Gesichter sehe.“ Den Gegner schätzt er stark ein, denn in der Rückrundentabelle steht dieser auf Rang vier. „Jetzt punkten die so, wie es alle zu Beginn der Saison erwartet haben.“ Sein Team selbst geht personell momentan auf dem Zahnfleisch, denn Jan-Frederik Meyer und Tim Neermann fallen verletzt für den Rest der Saison aus. Zudem wird die zweite Mannschaft im Abstiegskampf der 2. Kreisklasse personell unterstützt. „Wir fahren wohl mit 13 Mann nach Obernkirchen und das ist dann auch in Ordnung.“ Eine Frage stellt sich der erfahrene Coach vor dem Spiel aber noch: „Ich bin echt mal gespannt, ob sie sich für das Pokalspiel am Dienstag schonen werden.“ Da treffen die Schwarz-Gelben im Kreispokalhalbfinale auf den SC Deckbergen-Schaumburg. Am Ochsenbruch wird rotiert.

„Wir wollen uns in dem Duell für Dienstag einspielen“, verrät SVO-Coach Martin Prange. Aufgrund des großen Kaders und der guten Trainingsbeteiligung, möchte er dennoch auch etwas rotieren. Nachdem der Absteiger aus der Bezirksliga anfangs nur schwer in der Kreisliga zurechtkam, läuft die Rückrunde deutlich besser. 22 Punkte aus Elf Partien sind deutlich mehr, als in den 15 vorherigen Spielen, wo es nur 14 waren. „Das hat sich bei uns durch die gute Trainingsbeteiligung und die starke Wintervorbereitung so entwickelt. Die Jungs können über 90 Minuten Vollgas geben.“ Wenn die beiden Teams am Sonntag auflaufen, werden die Sandstein-Hauer, die Ultra-Gruppierung des SVO, aller Voraussicht nach auch wieder für Stimmung an der Seitenlinie sorgen. Seit der Rückrunde ist die mehrköpfige Riege an der Seitenlinie unterwegs und unterstützt die Prange-Elf mit Trommeln, Megafonen, Gesängen und eigens angefertigten Bannern. „Das macht mit denen schon Spaß“, findet der Coach.