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Sportbuzzer-Zulieferung HSG gibt im Schlussspurt Gas
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung HSG gibt im Schlussspurt Gas
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20:18 20.10.2019
WALTRINGHAUSEN

Dabei musst die HSG in der Schlussphase noch einmal einen Gang hochschalten, weil Plesse eine Schwächephase der Gastgeber nutzte und in der 53. Minute noch einmal auf 28:28 herankam.

„Ich bin völlig unzufrieden“, erklärte HSG-Trainer Sebastian Reichardt nach dem Sieg. „Bei einem zwischenzeitlichen Vorsprung von neun Toren müssen wir so ein Spiel sicher nach Hause schaukeln“, hielt der Coach fest. Nach etwas zerfahrenem Auftakt hatte seine Mannschaft im ersten Durchgang klar das Kommando übernommen. Stand es in der zehnten Minute 6:6 zog die HSG anschließend bis zum Halbzeitstand von 14:8 davon. Gegen diesen Gegner habe sein Team die Partie schon im ersten Durchgang entscheiden müssen, hielt Reichardt fest. Seine Mannschaft habe in der Abwehr nicht die nötige Aggressivität aufgebracht, auch sei die Torwartleistung diesmal nicht befriedigend gewesen.

Nach Wiederanpfiff brachte die HSG ihre Überlegenheit deutlicher aufs Feld, ohne zu glänzen. In der 39. Minute führte das Team mit 25:16 und schien auf einen ungefährdeten Arbeitssieg zuzusteuern. Die HSG verlor jedoch den Faden und erlaubte es mit ihrer Schwächephase den Gästen in die Partie zurückzufinden. Von der 40. bis zur 53. Minute erzielten die Hausherren nur zwei Treffer, während die Gäste bis auf 28:28 herankamen. Über die Außen misslangen in dieser Phase die Abschlüsse. Dazu sei sein Team viel zu nachlässig in Rückwärtsbewegung geworden. „Das darf so nicht passierten“, ärgerte sich Reichardt. Die HSG arbeitete sich jedoch zurück in die Begegnung. Der eingewechselte Torwart Michael Epifanio vereitelte in dieser Phase stark einige aussichtsreiche Möglichkeiten von Plesse-Hardenberg. Dazu bekam die HSG wieder Zug in ihr Angriffsspiel. Trotz Unterzahl wuchteten Nicolai Hengst (29:28) und Alexander Müller zum 30:28 und 31:29 (56. Minute) die Bälle ins Tor und stellten die Weichen so wieder auf Sieg. HSG:

Müller 2, Hengst 7, Thieme 3, Graafmann 7 (5/5), Dohmeier 1, Rose 4, Milenkovic 3, Lüer 7.

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