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Sportbuzzer-Zulieferung HSG lässt Basche keine Chance
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung HSG lässt Basche keine Chance
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16:19 24.02.2019
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Nur rund 15 Minuten konnten die Barsinghäuser mit den Gästen aus Schaumburg mithalten, anschließend dominierte die HSG die Partie fast nach Belieben.

So still wie in weiten Phasen der zweiten Halbzeit dürfte es selten bei einer Handballpartie in der Glück-Auf-Halle gewesen sein. Den Heim-Fans auf der Tribüne war die Lust vergangen, ihre Mannschaft anzufeuern oder die Spieler der HSG verbal anzugehen. Zu deutlich war die Überlegenheit der Gäste aus Schaumburg.

Die HSG zeigte sich im Derby vom Anpfiff an hochkonzentriert und packte in der Abwehrarbeit mit Biss zu. In der Auftaktphase hielt Barsinghausen noch mit, in der 12. Minute stand es 5:5. Dann kam die Angriffsmaschinerie der Gäste ins Rollen und die Schaumburger zogen dem HV davon. „Wir haben sehr gut gedeckt“, zeigte sich HSG-Trainer Sebastian Reichardt zufrieden, hinzu sei die „überragende Torwartleistung“ von Philipp Volgmann gekommen. Spätestens nachdem Andreas Lüer auf 10:6 stellte (19:47 Minute) war schon klar, dass die Gäste die Begegnung nicht mehr aus der Hand geben würden. „Wir haben Barsinghausen den Schneid abgekauft“, brachte es Reichardt auf den Punkt. Mit Genauigkeit, Wucht und Spielwitz zog das HSG-Team seine Angriffszüge durch und beherrschte die Begegnung. Der Halbzeitstand von 16:8 aus Schaumburger Sicht sprach Bände. Und im zweiten Durchgang knüpfte die HSG gegen zunehmend hilflos wirkende Gastgeber dort an, wo sie vor der Pause aufgehört hatte. Bis zur 40. Minute baute sie den Vorsprung auf 23:10 aus. Das Angriffsspiel lief bis zum 32:16-Endstand auf Hochtouren, die HSG feierte ihren Erfolg anschließend lautstark mit dem Jubel „Derby-Sieg, Derby-Sieg“.

Sein Team habe mit kühlem Kopf agiert, die Angriffe ruhig ausgespielt und gerade auch in der Abwehrarbeit überzeugt, so Coach Sebastian Reichardt. Die Barsinghäuser rutschten mit der Niederlage tief in den Abstiegssumpf. HSG:

Müller 5, Tatge 1, Blazek 4, Thieme 2, Graafmann 6/3 Siebenmeter, Nicolai 1, Rose 6, Lüer 7.