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Sportbuzzer-Zulieferung Harte Landung der U23
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Harte Landung der U23
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17:20 13.09.2018
Ungläubige Blicke bei Lennart Versick (Dritter von rechts) von der U23 des VfL Bückeburg: Nach einem starken Saisonstart verliert sein Team die vergangenen beiden Spiele und fängt sich dabei zehn Gegentore ein. Quelle: dak
VON DANIEL KULTAU LANDKREIS

TuS SW Enzen – SV Eintracht Afferde (So., 15 Uhr):

Eigentlich ist Fabian Stapel der Trainer des TuS SW Enzen, inzwischen muss er aber auch immer häufiger als Krankenpfleger ran. Sein Enzer Lazarett hat sich unter der Woche auf inzwischen acht Spieler vergrößert. Zu den Langzeitverletzten gesellen sich Laurids Schölzel (Grippe) und Marco Kolb (Prellung). „Eigentlich sind wir der Favorit, aber in der aktuellen Situation erwarte ich ein ausgeglichenes Spiel“, so Stapel. Aus der zweiten Mannschaft werden nun Tom Socher und Fabian Schwalm in den Kader dazustoßen. Außerdem wird Stapel heute terminlich in Berlin unterwegs sein und von dort seinen Routinier Renke Mücke mitbringen, der so am Sonntag auch einsatzbereit sein wird.

Der Coach erhofft sich von seinem Team eine „jetzt erst recht“ Mentalität“, denn die jetzige Situation sei schon nervig. „Wir wollen endlich mal wieder gewinnen, damit auch die Köpfe aller wieder hochgehen.“ Der Gegner ist punktgleich mit den Enzern, weshalb ein Sieg umso wichtiger wäre. „Wir schauen noch nicht auf die Tabelle, aber wir brauchen jetzt unbedingt mal wieder ein Erfolgserlebnis.“ SC RintelnSSG Halvestorf-Herkendorf (So., 15 Uhr):

„Das wird eine richtige Herausforderung“, findet SC-Trainer Uwe Oberländer beim Gedanken an das Spiel gegen den Tabellenzweiten. „Die Ergebnisse sprechen auf jeden Fall für sich.“ Die Halvestorfer haben in der Saison bisher noch kein Spiel verloren, aber auch der SC präsentiert sich mehr als respektabel. Die Leistung stimmt regelmäßig, der Einsatz ist ebenfalls da, nur die Punkteausbeute bietet Platz zur Verbesserung. Mit einer kompakten Defensive und schnellen Angriffen nach vorne möchte Oberländer den Gast mit seinen eigenen Waffen schlagen. Der flinke Stürmer Alexander Rogowski steht vor der Rückkehr. „Er ist schmerzfrei, aber ich werde kein Risiko gehen“, so sein Trainer. Qendrim Krasniqi ist wieder mit an Bord, bei Sinan Boga wird es vermutlich noch nicht reichen. Trotzdem geht der Coach zuversichtlich in die Partie. „In unseren Trainingsspielen geht es gut zur Sache, meine Jungs sind heiß auf das Spiel.“ VfR EvesenFC Stadthagen (So., 15 Uhr):

Nach der unglücklichen Niederlage in Halvestorf strebt der VfR nach den nächsten drei Punkten. „Jetzt kommen die Gegner, gegen die wir gewinnen müssen und da gehört auch der FC Stadthagen dazu“, findet Manager Peter Möse. Der Gast sei nach dem Umbruch schwer einzuschätzen und soll nicht nach dem Tabellenplatz beurteilt werden. Möse rechnet aber erst mal mit einem Geduldsspiel. „FC-Trainer Thorsten Rinne ist kein Offensivkünstler, die Stadthäger werden mit Sicherheit erst mal defensiv gut stehen wollen.“ Caglayan Tunc fehlt nach seiner Gelb-Roten Karte. Selim Kilinc und Julian Talat sind im Urlaub. Abwehrchef Yasin Korkmazyigit kehrt dagegen wieder in den Kader zurück.

Beim FC Stadthagen ist der letzte Sieg inzwischen mehr als einen Monat her. Nach ansprechenden Leistungen, aber einfach zu vielen ausgelassenen Chancen, war das vergangene Spiel gegen den SV Gehrden ein großer Rückschritt. 1:5 unterlag das Rinne-Team und zeigte zum ersten Mal in der Saison Anzeichen von Auflösungserscheinungen. Die Tore fielen nach fast abenteuerlichen Fehlern, sodass einzig Timo Kuhnert an diesem Tag seine Normalform erreichte. Dass andererseits auch die Chancenverwertung ein Problem der Stadthäger ist, zeigt ein einfacher Blick auf die Tabelle. Mit nur fünf erzielten Toren in sechs Begegnungen ist der FC der harmloseste Verein der Liga. Tolga Altunsöz wird im Spiel beim VfR nach seiner Ampelkarte aus der vergangenen Begegnung fehlen. SV GehrdenVfL Bückeburg U23 (So., 15 Uhr):

Nach dem guten Saisonstart mit zehn Punkten aus vier Spielen ist die U23 hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Zwei Niederlagen in Folge mit zehn Gegentoren, darunter das 3:4 gegen den damaligen sieglosen Tabellenletzten SV Ihme-Roloven haben Spuren hinterlassen. „Das war eine Katastrophe gegen Ihme“, ärgert sich VfL-Coach Christian Vaas immer noch. „Die Defensivarbeit war absolut nicht vorhanden.“

Der Fokus lag daher in der Trainingswoche auch darauf, die Verteidigung wieder in den Griff zu bekommen. Im Gastspiel beim SV Gehrden sei das Ergebnis vorerst zweitrangig. Vaas erwarte von seiner Mannschaft, dass die Fehler abgestellt und wenig Chancen zugelassen werden. „Wir müssen kompakter stehen.“ Personell muss Vaas auf Patrick Benecke, Dennis Peter, Moritz Heine, Hauke Voss und Lars Büsing verzichten.

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