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Sportbuzzer-Zulieferung Im Wettkampf wackeln die Knie
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Im Wettkampf wackeln die Knie
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17:00 13.09.2018
Volle Konzentration: Jeder Fehler wird am Balken sofort mit einem Abgang bestraft. Fotos: pr.
RINTELN

Doch was ist Deutscher Achtkampf? Der Wettkampf ist eine Kombination aus Geräteturnen (Boden, Balken, Sprung und Stufenbarren) und leichtathletischen Disziplinen (Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Schleuderball). In Rinteln gibt es ein richtiges Ass: Die 19-jährige Johanna Knuhr hat sich als Landesmeisterin für die an diesem Wochenende stattfindenden deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Einbeck qualifiziert.

Seit ihrem sechsten Lebensjahr turnt die Studentin für die VT Rinteln. Die erste Mehrkampfteilnahme erfolgte im Jahr 2012. Ihre damalige Trainerin Claudia Hese hatte die Idee. „Erst mit 18 Jahren kann man beim Achtkampf mitmachen. Zuvor gibt es Sechskämpfe“, berichtet Knuhr: „Mir bereiten auch die leichtathletischen Disziplinen sehr viel Spaß.“

Die Vorbereitung auf die DM war sehr kräftezehrend. Viermal die Woche wurde trainiert, entweder am Studienort in Hamburg oder in Rinteln. Allerdings hat Knuhr durch die vielen Trainingsstunden eine kleine Entzündung im Ellenbogen: „Aber das ist nichts Wildes, ich werde auf die Zähne beißen.“ Bei der DM gehen in ihrer Altersklasse um die 20 Teilnehmer an den Start. „Realistisches Ziel ist eine Top-Zehn-Platzierung. Wenn alles richtig gut läuft, träume ich von einem Treppchenplatz.“

Auf dem Weg zum Titel bei den Landesmeisterschaften holte Knuhr viele Punkte in der Leichtathletik. „Im Weitsprung bin ich ganz gut“, meint die Achtkämpferin. Aber auch Boden und Balken sind Lieblingsdisziplinen der 19-Jährigen: „Der Balken ist aber gleichzeitig ein Zittergerät. Ein falscher Schritt und man purzelt runter vom Gerät.“. Die Trainingsweltmeisterin ist zudem nicht so der Wettkampftyp. „Da bin ich immer so nervös.“

Das kann ihr Turntrainer Marc Becker nur bestätigen. „Johanna ist sehr verbissen, denkt im Wettkampf zu viel nach und macht sich dadurch verrückt. Manchmal ist kopfausschalten besser“, meint der Trainer. Die Leistungsdichte liege eng beieinander, jeder Fehler könne einige Plätze kosten. „Im Training passt alles, doch im Wettkampf wackeln die Knie“, räumt Becker bei seinem Schützling die große Nervosität ein. In den leichtathletischen Disziplinen wird Knuhr von Maximilian Rosenau gecoacht. Rosenau ist in Einbeck dabei, Becker muss dagegen aus beruflichen Gründen passen.

Die Deutschen Meisterschaften könnten der letzte große Auftritt für Knuhr sein. „Die Ärzte raten mir, kürzerzutreten. Das Training geht auf die Gelenke, das macht die Entzündung deutlich“, verrät die Studentin. Noch ringt sie mit sich, denn sie hängt sehr an ihrem Sport. „Ich brauche die Bewegung als Ausgleich. Außerdem ist die Halle in Rinteln mein zweites Zuhause.“seb

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