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Sportbuzzer-Zulieferung Kati Maaß liebt Bestzeiten
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Kati Maaß liebt Bestzeiten
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18:54 01.03.2020
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Im Juni wurde die Stadthägerin bei den Deutschen Meisterschaften (DM) der Masters in Karlsruhe in der Altersklasse 45 viermal mit Gold bedacht. Über 50, 100 und 200 Meter Freistil sowie 100 Meter Schmetterling verwies die gebürtige Rostockerin die Konkurrenz auf die Plätze. Im Dezember kamen noch zwei Titel auf der Kurzbahn hinzu.

Maaß freut sich über die Medaillen, noch mehr Spaß machen ihr aber Bestzeiten. „Das habe ich auch im vergangenen Jahr wieder geschafft, dazu Vereinsrekorde aufgestellt. So schnell war ich noch nie, das ist immer wieder Ansporn“, sagt Maaß, die bei Faurecia in Stadthagen im Entwicklungs-Controlling arbeitet.

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Als Jugendliche hat sie ihre Leidenschaft Schwimmen in Mecklenburg-Vorpommern von der fünften bis achten Klasse als Leistungssport betrieben. Danach war vorerst Schluss, „die Schule war wichtiger“. Während des Studiums war Maaß wieder häufiger im Schwimmbad zu finden, und als sie 2008 nach Stadthagen kam, erwachte die Leidenschaft am Schwimmen wieder.

Die Erfolge habe sie auch Peter Foraita zu verdanken, der seine Schwimmer immer gefördert und mit Trainingsplänen versorgt habe. „Er verfügt über einen großen Erfahrungsschatz, ohne ihn wäre es in den vergangenen Jahren nicht gegangen“, sagt Maaß, die die Stadthäger Schwimm-Ikone Foraita inzwischen als sportliche Leiterin des SC Stadthagen abgelöst hat und auch den Nachwuchs im Verein anleitet. „Das macht mir viel Spaß“, so Maaß, die auf allen Lagen schwimmt, aber Freistil und vor allem Schmetterling als ihre Lieblingslagen bezeichnet. „Schmetterling kann nicht jeder, die Lage kostet viel Kraft“, weiß die 46-Jährige, die mindestens zweimal pro Woche trainiert und außerdem mit Athletiktraining den Rumpf kräftigt. „Wenn die Freibäder geöffnet haben, bin ich auch dreimal im Wasser.“ Vor den Wettbewerben wird das Pensum nicht gesteigert. „Das gibt unsere Schaumburger Bäder-Landschaft nicht her.“

Dafür ist die Stimmung bei den Schwimmern bestens. „Wir kennen uns und verstehen uns untereinander super. Auch bei den Wettbewerben sind alle eine große Familie. Jeder gönnt dem anderen die Zeiten und Erfolge“, erklärt Maaß, die auch in Zukunft erfolgreich sein will.