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13:58 29.05.2019
von jörg bressem LANDKREIS

Typen, die auffielen, positiv, oder stellvertretend für eine neue Entwicklung. Wir machten uns auf die Suche nach auffälligen Spielern.

Landesligist VfL Bückeburg lässt mit seinem neunten oder zehnten Tabellenplatz für die nächste Saison noch reichlich Luft nach oben. Guter, flüssiger Fußball kam in Zeiten des Umbruches nur selten zustande. Bei den Hauptdarstellern landet man wie in den Vorjahren automatisch bei Alexander Bremer, der mit seinen bisherigen 21 Treffern zweitbester Landesliga-Torjäger ist - zumindest hier ist der VfL Bückeburg mal in der Spitze.

Bei den jungen Leuten stach Jakob Kühn heraus. Selten trat ein Jugendlicher im ersten Herrenjahr derart robust und selbstbewusst auf. Weil Spieler wie er, Finn-Kristian Fischer oder Luis Othmer noch besser werden, darf der VfL Bückeburg hoffen, dass seine Leistungsspitze ausgebaut wird. Denn daran haperte es.

Auch der VfR Evesen steckt in einem Umbruchprozess. Dass das vorletzte Saisonspiel auch ohne Burak Buruk und Caglayan Tunc spielerisch triumphal gewonnen wurde, deutet in Richtung Zukunft. Niko Kleiber steht stellvertretend für das neue Spiel des VfR Evesen, das mit Spielern wie Lennard Heine und Julian Talat schneller geworden ist und noch schneller werden muss, um in der neuen Saison endlich die Meisterschaft zu packen.

Der SC Rinteln lebte in seiner erfolgreichen Aufstiegssaison nicht nur von seinen schnellen Spitzen Alexander Rogowski und Qendrim Krasniqi. Auch viele andere Akteure entwickelten sich positiv. Dass „Unterschieds-Spieler“ Rogowski nun für angebliche 800 Euro im Monat in die trainingsfaule Altherrenriege des SV Lachem-Haverbeck wechselt, der keine Zweite und keinerlei Nachwuchsmannschaften hat, ist pure Verschwendung, bringt für Rinteln aber Probleme, weil Neuzugänge wie Benedikt Eckel in einer anderen Liga spielen.

Dass der TSV Algesdorf als einziger heimischer Bezirksligist seine Ziele mit Leidenschaft und ohne viel Tam-Tam erneut erreichte, ist das neben vielen anderen Leistungsträgern wie David Glawion auch ein Verdienst des treffsicheren Sebastian Eiselt. Manchmal ist er kaum zu sehen, doch auch diesmal stehen schon 20 Treffer auf seinem Konto. Das bedeutet Platz zwei bei den Bezirksliga-Torjägern - eine Lebensversicherung für den eigeschworenen TSV Algesdorf.

Wenn es in der peinlich missglückten Saison der U23 des VfL Bückeburg überhaupt einen konstanten Wert gab, dann war es Bjarne-Niels Struckmeier. Er spielte im seinem ersten Herrenjahr immer, er lieferte immer stabile Leistungen und er nahm klaglos zur Kenntnis, dass er nur wenig Chancen in der Landesliga erhielt. Dabei könnte er mir seinem Nebenhobby, dem Klavierspielen, wichtig werden, denn der Verein braucht dringend Leute, die sauber Takt halten können.

Dass Jan Köpper gemeinsam mit Niklas Thiemann der erfolgreichste Torschütze des TuS SW Enzen ist, legt die Angriffs- und Abschlussprobleme des Tabellenvierzehnten schonungslos frei. Obwohl er erst im Winter kam, obwohl er danach wochenlang verletzt fehlte, traf er in acht Spielen sechs Mal. Sollte Enzen es nicht mehr schaffen und Köpper weitermachen, kann sich die Kreisliga auf was gefasst machen.

Wie gut Maximilian Werns sein kann, zeigte der junge Stadthäger im Abstiegsspiel beim SC Rinteln. Eine Torvorbereitung, ein eigener Treffer, Unruhestifter in der gegnerischen Abwehr. „Werner“ gehört gemeinsam mit Spielern wie Robin Detering oder Ismail Kasso zum Kreis der Nachwuchsspieler des FC Stadthagen, die sich in einem Jahr Kreisliga fußballerisch vielleicht besser entwickeln können als im zähen Existenzkampf der Bezirksliga.

VON UWE KLÄFKER MINDEN.

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