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Lauenauer wollen unberechenbarer sein

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09:09 25.08.2020
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Von daniel kultau LAUENAU

Denn auch wenn die Lauenauer mit einem kleineren Kader von nur 20 Mann in die neue Kreisliga-Spielzeit gehen, ist dieser erneut mit individuellen Glanzlichtern gespickt.

Allen voran Torjäger Hendrik Dargel, der mit 21 Treffern beim coronabedingten Abbruch der Saison wieder einmal an der Spitze der Torjägerliste stand. Schon in den vorherigen Jahren war er zum wiederholten Mal der beste Torschütze der Kreisliga. „Das ist unser Robert Lewandowski“, lobt ihn Trainer Marcus Frielinghaus. „Er ist ein Garant und unsere Lebensversicherung.“

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Die Lauenauer, die in der Staffel B an den Start gehen, dürften sich mit Kalibern wie dem SC Auetal oder der SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten um vorderen Plätze kabbeln: „Den Modus finden wir gut.“ Dazu passt das offensive Saisonziel. „Wir wollen in die Aufstiegsrunde“, so Frielinghaus. „Und dort können wir dann um Platz zwei bis vier mitspielen“, ist er sich sicher. Ganz vorne sieht er den FC Stadthagen. „Dahinter kann es dann jeder werden.“

Eine besondere Herausforderung wird für Frielinghaus der Kader sein, der nicht nur – wie bereits angesprochen – kleiner ist, sondern sich auch kurzfristig noch verändert hat. Eigentlich hätten einige Jugendspieler integriert werden sollen, doch diese gingen für die Ausbildung weg. Mit Maik Janitschke kam zudem ein neuer Torhüter. Sein ehemaliges Team, die SG Pohle/Hülsede/Nienstedt, meldete für neue Saison keine Mannschaft. Janitschke will aber gerne weiter spielen, schloss sich deshalb dem Nachbarn aus Lauenau an. „Wir haben beide Torhüter verloren, aber freuen uns, dass Maik nun bei uns ist“, so Frielinghaus. Sein Ko-Trainer und Allrounder Simon Stegemann steht als zweiter Schlussmann bereit. „Er hat das in der vergangenen Hallensaison schon gespielt. Da hat es ihm so viel Spaß gemacht, dass er da angreifen möchte“, erklärt der Trainer.

Ein weiteres großes Ziel auf dem Platz soll die Variabilität sein. Wohl auch, damit sich die Gegner nicht nur auf den „Lauenauer Lewandowski“ einstellen müssen. „Ich habe kein festes System, und ich möchte, dass wir nicht berechenbar sind“, erklärt Frielinghaus, der sich ein 4-2-3-1-System genauso vorstellen kann wie ein 3-5-2 oder eine Raute im Mittelfeld. Neben dem Platz steht aktuell der Bau einer überdachten Tribüne an. Kicker, Trainer, Betreuer und Co. nutzten die vergangenen Monate, um selbst anzupacken. Die Zuschauer dürften sich also zukünftig auch im Trockenen anschauen, ob die Ziele für die Saison 2020/2021 erreicht werden.