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Sportbuzzer-Zulieferung Nachbarn unter sich
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Nachbarn unter sich
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14:59 30.05.2019
Til Wartmann (rechts) wird der U23 des VfL im letzten Saisonspiel gesperrt fehlen. Quelle: uk
von daniel kultau LANDKREIS

Die U23 des VfL Bückeburg steht momentan noch auf dem Relegationsplatz, doch der TuS SW Enzen hat sich eindrucksvoll aus dem Schlamassel befreit und könnte die Bückeburger am letzten Spieltag noch abfangen. Hilfe könnte es von den ungeliebten Nachbarn der Bückeburger, dem VfR Evesen, geben. Fest steht auf jeden Fall, dass ein weiterer Verein aus dem Landkreis den FC Stadthagen beim bitteren Gang in die Kreisliga begleiten muss. VfR Evesen – TuS SW Enzen (So., 15 Uhr):

Für die Gastgeber ist die Saison gelaufen. Der zweite Platz ist gesichert, das Spiel gegen die Enzer könnte also ein lockeres Auslaufen werden. Passend dazu kamen in dieser Woche immer wieder Gerüchte und Vermutungen auf, dass die Eveser das Spiel abschenken würden, denn mit einem Sieg würden die Enzer durch das bessere Torverhältnis in der Tabelle vor der U23 des VfL stehen. Der unangenehme Nachbar aus der Ex-Residenz müsste damit zurück in die Kreisliga, vorausgesetzt die Bückeburger verlieren ihr letztes Saisonspiel gegen den SC Rinteln. Angesprochen darauf weist VfR-Manager Peter Möse diese Klatschgeschichten zurück. „So was kann ich mir auf keinen Fall vorstellen“, so Möse. „Ich kenne unsere Spieler und unseren Trainer, die machen so was nicht.“

Dass die Enzer überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben, ist für ihn fast schon ein Wunder. „Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist toll, wie die sich noch mal rangearbeitet haben.“ Burak Buruk und Caglayan Tunc fallen für die Partie aus. Nach dem Spiel soll es für die Zuschauer Freibier geben.

Die Schwarz-Weißen wollen das Spiel mit aller Macht gewinnen, betont Coach Fabian Stapel. Die beeindruckende Serie von neun Partien ohne Niederlage soll auf jeden Fall ausgebaut werden. „Und dann schauen wir, was am Ende dabei rauskommt“, so Stapel. „Wir haben es weiterhin nicht in der eigenen Hand. Von daher wollen wir einfach locker in das Spiel gehen. Vielleicht können wir unsere Saison ja verlängern.“ VfL Bückeburg U23 – SC Rinteln (So., 15 Uhr):

Der SCR hat in der vergangenen Woche bereits dem FC Stadthagen den letzten Stoß in Richtung Kreisliga gegeben. Nun könnte die Elf von Trainer Uwe Oberländer dasselbe mit der U23 des VfL tun. „Jeder ist für sich selbst verantwortlich“, so Oberländer. „Aber wenn dann jemand absteigt, ist das nie schön.“

Von seinem Team fordert er zum Ende der Saison noch mal eine konzentrierte Leistung. Seine Schützlinge sollten die Fehlerquote so gering wie möglich halten. Alexander Rogowski wird das Spiel aufgrund der fünften Gelben Karte verpassen. Er hatte sich im vergangenen Spiel beim Torjubel das Trikot ausgezogen. Wieder mit dabei ist dagegen Toni Bannert, der seine Abwanderungsgedanken über den Haufen geworfen hat und seine Zukunft weiterhin bei den Weserstädtern sieht. „Er sollte schon in der letzten Woche gegen Stadthagen zum Einsatz kommen, hat sich beim Aufwärmen aber verletzt“, so Oberländer.

Bei der Bückeburger U23 ist die Hoffnung groß, dass Abwehrchef Niko Werner am Sonntag wieder einsatzbereit sein wird. Der Routinier musste am vergangenen Spieltag wegen einer Krankheit passen, hat laut Coach Björn Schütte aber in der vergangenen Woche wieder leicht trainiert. Besonders mit Blick auf den gesperrten Verteidiger Til Wartmann wäre ein Werner-Einsatz umso wichtiger für die Grünhemden. Auch Schütte selbst lässt die Spekulationen um eine mögliche Eveser Schützenhilfe für das Team aus Enzen kalt. „Ich denke, wir tun gut daran, wenn wir einfach punkten und uns auf uns konzentrieren.“ Sollte sein Team gegen den SCR Zähler mitnehmen, wäre zumindest der Relegationsplatz sicher. Mit einem Sieg wäre sogar der direkte Klassenerhalt noch möglich. Vorausgesetzt der TSV Luthe verliert sein Auswärtsspiel beim MTSV Aerzen.

GWD Minden hat in der Saison schon viele gute Spiele in der Bundesliga gezeigt: Die 32:35 (15:20)-Niederlage gegen den Bergischen HC am Mittwochabend gehörte nicht dazu.

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