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23:11 21.09.2018
Auf der Bank des MTV Großenheidorn um Ko-Trainer Thomas Zumbrock (rechts) herrscht Endzeitstimmung. Heute sollen die ersten Punkte eingefahren werden.
Auf der Bank des MTV Großenheidorn um Ko-Trainer Thomas Zumbrock (rechts) herrscht Endzeitstimmung. Heute sollen die ersten Punkte eingefahren werden. Quelle: Bendig
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Liga West ist ernüchternd. Nur dank der um drei Treffer besseren Tordifferenz liegt die Mannschaft von Trainer Marc Siegesmund im Tabellenkeller aktuell vor dem ebenfalls noch punktlosen Mitaufsteiger SG VTB/ Altjührden.

Im Heimspiel am heutigen Sonnabend (19.30 Uhr) in der Wunstorfer Aue-Halle gegen die HSG Bergische Panther geht es nun für die Seeprovinzler auch darum, sich für die am vergangenen Wochenende beim TSV GWD Minden II erlittene 26:40-Pleite zu rehabilitieren. „Ein klarer Rückschritt. Ich dachte, dass wir schon weiter wären“, sagte der MTV-Coach nach dem Debakel. Insbesondere das Deckungsverhalten, aber auch die Chancenverwertung ließen gegen die Bundesliga-Reserve der Ostwestfalen einiges zu wünschen übrig.

Mit ein paar Tagen Abstand suchte der Großenheidorner Ko-Trainer Thomas Zumbrock nach Positivem: „Wir haben uns zahlreiche Möglichkeiten erspielt.“ Doch weil zehn davon ungenutzt blieben und hinten schlecht verteidigt wurde, reichte es am Ende bei Weitem nicht für etwas Vorzeigbares.

Der Fokus bei den drei Übungseinheiten unter der Woche lag laut Siegesmunds Assistent ganz klar auf der Defensive, „denn ohne Stabilität in der Abwehr kann man in dieser Liga nichts gewinnen“.

Und die Gäste reisen mit starken Rückraumwerfern an. „Matthias Aschenbroich, Justus Ueberholz und Alexander Zapf sind uns beim Videostudium aufgefallen“, sagt Zumbrock. Bester Schütze der Panther bei ihrer jüngsten 27:29-Niederlage in Northeim war mit neun Treffern, darunter vier Siebenmeter, der bundesliga-erprobte Linksaußen Jens-Peter Reinarz. In der Tabelle belegt die 2017 aufgestiegene und in der Vorsaison auf Rang sieben gelandete HSG aktuell mit drei Punkten den elften Platz.

Zu den Hoffnungsträgern aufseiten des MTV gehört Maksym Biegal. Vor allem offensiv demonstrierte der ukrainische Neuzugang beim Kurzdebüt vor zwei Wochen in eigener Halle gegen die Ahlener SG (26:31) und auch in Minden seine Qualitäten als Linkshänder. Leichte Beschwerden bereitet dem 28-Jährigen ein noch nicht ganz ausgeheilter Muskelfaserriss, den er sich vor zwei Monaten zugezogen hat. Sein Einsatz ist aber im Gegensatz zu Maik Bokeloh, der an den Folgen einer hartnäckigen Fußprellung laboriert, nicht gefährdet. Definitiv ausfallen werden weiterhin die Leistungsträger Thorben Buhre (Knieverletzung) und Niklas Hermann (Entzündung in der Wurfschulter).

Im Tor hat Siegesmund unterdessen die Qual der Wahl. In Minden stand René Schröpfer erstmals in der Startformation. Ob erneut er oder doch wieder Zsolt Kovacs, der bei den zwei bisherigen Heimspielen gut aufgelegt war, von Beginn an ran darf, entscheidet der Coach kurzfristig. Auch Lars Pommer darf sich berechtigte Hoffnungen machen. „Alle drei haben sehr gut trainiert“, lobt Zumbrock. Der Gegner ist seiner Meinung nach „solide, aber keineswegs eine Übermannschaft“.