Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Sportbuzzer-Zulieferung Nichts für Feinschmecker
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Nichts für Feinschmecker
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:55 21.05.2018
Moritz Leberke lässt Rabia Khodr (links) stehen, doch die gute Torchance verpufft.
Moritz Leberke lässt Rabia Khodr (links) stehen, doch die gute Torchance verpufft. Quelle: uk
Anzeige

Das Spiel war vor allem von Zweikämpfen im Mittelfeld, Fehlpässen und wenig spielerischem Niveau geprägt. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem der SVO durchaus mehrmals in Führung hätte gehen können. Moritz Leberke vergab dabei die beste Chance, als er freistehend am Bückeburger Torwart Sören Raschke scheiterte (6.). Weitere sehr gute Möglichkeiten durch Maurice Matz und Fynn Marzinowski machte Raschke ebenfalls zunichte.

„Es klingt blöd, aber wer vorne keine Tore macht, der gewinnt halt keine Spiele. Wir hatten heute genug Chancen“, haderte SVO-Trainer Martin Prange.

Die VfL Reserve kam in der ersten Halbzeit selbst nur einmal gefährlich vor das Obernkirchener Tor. Nach einer Ecke klärte Nazar Adsiz gleich zwei Mal auf der Linie.

In der Halbzeit muss VfL-Trainer Jan-Werner Schmitz dann die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Mannschaft kam entschlossener aus der Kabine. Lennart Versick vergab eine Riesenchance (49.), als er freistehend das Tor verfehlte. Kurze Zeit später traf er aus kurzer Distanz, doch das Tor wurde zur Verwunderung des Bückeburger Anhangs nicht gegeben. Abseits entschied das Schiedsrichter-Gespann – eine fragwürdige Entscheidung.

Im dritten Anlauf klappte es dann aber doch – und das denkbar einfach. Langer Einwurf in den Obernkirchener Strafraum, Kopfballverlängerung, der Ball kommt zu Versick, der die Kugel aus sechs Metern an SVO-Torwart Hüseyin Özel vorbei im Tor versenkte (62.). Die Schlussoffensive des SVO kam zu spät und war nicht zwingend genug.

„Ich bin einfach erleichtert, dass wir nach den vergangenen Niederlagen mal wieder einen Sieg eingefahren haben“, freute sich VfL-Trainer Schmitz. SVO:

Özel, M. Franke (75. Gök), Mittmann, Marzinowski, Wehmeyer, Baraczewski, Adsiz (70. Rexhepi), Matz, Leberke, Brandhorst (58. Niemann), A. Yel. VfL II:

S. Raschke, Schmalkoch, Khodr, J. E. Raschke, Voß, L. Versick, Häberli, Nasef, Battaglia (89. L. Büsing), Buchwald, Benecke (83. Landfester). dak