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Sportbuzzer-Zulieferung Nichts für schwache Nerven
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22:38 03.11.2019

„Es hätte auch der jeweils andere gewinnen können“, sagte Gästetrainer Jens Bürkle, dem auch GWD-Coach Frank Carstens beipflichtete: „Das Ergebnis ist gerecht.“ Ärgerlich war für die Gastgeber nur der Zeitpunkt des Ausgleichs: Rechtsaußen Jannik Hausmann sorgte quasi mit der Schlusssirene für den ersten HBW-Auswärtspunkt der Saison.

GWD startete gut, die 4:2 und 5:3-Führungen hätten für Sicherheit sorgen können, zumal, entgegen dem bisherigen Saisonverlauf, auch die Siebenmeter saßen. Marian Michalczik traf in der ersten Halbzeit drei Mal, insgesamt fünf Mal vom Punkt, Savvas Savvas steuerte einen Treffer bei. Schlecht vorgetragene Angriffe kosteten aber den Vorsprung, die Ostwestfalen blieben mehr als sieben Minuten ohne eigenen Treffer. Die Gäste standen hinten gut und nutzten die Schwächephase zu einer 11:7-Führung. „Uns hat die Torgefahr aus dem Rückraum gefehlt“, räumte Michalczik ein, „ich habe auch technische Fehler gemacht. Es war sicher nicht mein bestes Spiel“, sagte der Kapitän, der vor seinem ersten Spiel nach Bekanntgabe des Wechsels nach Berlin „ein mulmiges Gefühl“ im Bauch hatte. Unbegründet, wie sich herausstellte, die Mindener Fans trugen nichts nach, jedenfalls waren keine Missfallenbekundungen zu hören.

Ohne den verletzten Abwehrchef Miljan Pusica stellte GWD zumindest eine gute Abwehr. GWD-Trainer Frank Carstens brachte Juri Knorr und belebte damit auch wieder das Angriffsspiel. Bis zur Pause verkürzten die Ostwestfalen auf 12:14.

Im zweiten Durchgang spielten die Mindener dann wesentlich lebhafter und brachten auch zunehmend die Mindener Zuschauer unter den 2345 Fans hinter sich. Das Angriffsspiel wurde durch Knorrs Pässe schneller und wuchtiger. Vor allem Rechtsaußen Kevin Gulliksen spielte jetzt groß auf, erzielte insgesamt acht Treffer, wurde dabei aber noch von HBW-Linksaußen Tim Nothdurft übertrumpft, der zehn Mal erfolgreich war.

HBW führte 17:14, ehe die Grün-Weißen die Fährte aufnahmen und beim 19:18 durch Michalczik („Ich habe dann zum Glück noch ein paar Tore geschmissen“)“, erstmals wieder in Führung gingen (43.). Aber die Gäste ließen sich nicht schocken, blieben dran und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. „Die zweite Halbzeit war nichts für schwache Nerven“, meinte GWD-Geschäftsführer Frank von Behren. Als der sonst eher blasse Christoffer Rambo 26 Sekunden vor der Sirene das 30:29 vorlegte, roch es nach einem GWD-Sieg – bis Hausmann für den Lucky Punch sorgte.

„Mit der Moral und der Mentalität im Angriff war ich heute total zufrieden, aber die erste Halbzeit war weit weg von dem, was wir können“, sagte Carstens.

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