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Sportbuzzer-Zulieferung Nur Aosman behält die Nerven
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18:29 19.05.2019
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von daniel kultau EVESEN

Sie vergaben auf teilweise schon lächerliche Art und Weise beste Torchancen, siegten am Ende jedoch mit 1:0 und festigten den zweiten Platz in der Bezirksliga.

„Das war ja teilweise schon Slapstick“, witzelte VfR-Sprecher Jürgen Bolte nach der Partie. Explizit spielte er auf die Szene in der Nachspielzeit an, als drei Eveser vor SC-Keeper Luis Böhm auftauchten, es aber nicht schafften den Ball im Netz zu versenken. Von Beginn an gaben die Hausherren den Ton an und hatten durch Volkmar Vöge, Sebastian Hull und Nico Stolte beste Einschussmöglichkeiten. Die Gäste spielten diszipliniert mit, waren in der Offensive jedoch zu harm- tempo- und ideenlos. Immer wieder wurden die Bälle mit guten Hoffnungen auf Alexander Rogowski und Qendrim Krasniqi gespielt, waren für die Gastgeber aber keine Gefahr. Krasniqi, der vor einigen Wochen ein Probetraining beim VfR absolvierte, wurde immer wieder, teils überhart, in die Mangel genommen und kam so nicht in seine gefährlichen Sprints.

Wenn die Weserstädter gefährlich wurden, dann nach Standards oder Einzelaktionen. So war es Rogowski, der den VfR-Schlussmann Jannik Willers erst per Freistoß und dann per Weitschuss prüfte.

In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild und die Partie war deutlich ausgeglichener. „Da haben wir auf Augenhöhe gespielt“, fand SC-Coach Uwe Oberländer. Genau als Rinteln eine starke Phase hatte, stach jedoch Kaoa Aosmann zu, der im Eins-gegen-Eins-Duell gegen Böhm cool blieb und den Ball zur Führung einschob (66.). Im Anschluss steckten die Gäste jedoch nicht auf, sondern kamen zu guten Chancen, wie in der 73. Minute. Erst scheiterte Krasniqi an Willers, ehe Dominik Fahrenkamp den Nachschuss ans Lattenkreuz setzte.

Was folgte war Eveser Chancenwucher, der die Zuschauer teilweise verzweifeln ließ. Der Heimerfolg konnte jedoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr gebracht werden. „Wir haben den Favoriten richtig gefordert“, so Oberländer, der mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden war. VfR:

Willers, Korkmazyigit, Städter, Vöge (88. Knickmeier), Aosman, Tunc (27. Talat), Kleiber, Hull, Stolte, Khodr (76. Dahlhoff), Heine. SCR:

Böhm, Ronnenberg (37. Walter), Andraws (73. Azman), Hasani, Walter, Krasniqi, Boga, Bedey, Rogowski, Schrader, Fahrenkamp (82. Kaptan).