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Punktverlust im Kellerduell

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22:18 18.02.2021
Kevin Gulliksen erzielt das 27:26 für GWD, der achte Treffer des Norwegers reicht aber nicht zum Sieg. angela Metge/GWD
Kevin Gulliksen erzielt das 27:26 für GWD, der achte Treffer des Norwegers reicht aber nicht zum Sieg. angela Metge/GWD
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Hochklassig war die Partie nicht, ließ dafürkämpferisch keine Wünsche offen. „Es fühlt sich wie ein Punktverlust an“, sagte GWD-Trainer Frank Carstens, dessen Team in der entscheidenden Phase des Spiels im Angriff zu wenig Lösungen fand. Als Doruk Pehlivan 14 Sekunden vor dem Abpfiff beim letzten Mindener Angriff den Ball verlor, war sogar noch eine Niederlage möglich. „Es war genau das Spiel, das wir erwartet hatten“, sagte Carstens.

Nach gutem Start über ein 3:1, 5:3 und 10:7 (18.) bekamen die Mindener vor allem Probleme am Kreis. „Das haben wir überraschend nicht verteidigen können“, monierte Carstens. Nach sieben Minuten ohne eigenen Treffer lagen die Mindener 10:12 zurück, fingen sich aber rechtzeitig und nahmen ein 16:16 mit in die Pause. Christian Zeitz bekam drei Sekunden vor der Sirene die zweite Zeitstrafe aufgebrummt. Der GWD-Routinier meckerte, sah Rot und zusätzlich die blaue Karte, was eine Sperre nach sich zieht. „Christian war auf Krawall gebürstet“, sagte Carstens.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs häuften sich auf beiden Seiten die progressiven Strafen, die Partie wurde immer hektischer. GWD bekam das Spiel nicht in den Griff, weil HSG-Keeper Björn Buhrmester viele wichtige Bälle hielt. Dennoch holten sich die Gastgeber beim 21:20 durch Kevin Gulliksen, mit acht Treffern bester Mindener Torschütze, die Führung zurück (43.).

Die Partie verlief weiter auf Augenhöhe, das 24:23 durch Mats Korte konterte Robert Weber per Siebenmeter (54.). Pehlivan traf zum 26:25, leistete sich anschließend seinen sechsten Fehlversuch, den Carsten Lichtlein mit einer Parade gegen Weber ausbügelte. Nach drei Mindener Aluminium-Treffern im Spielverlauf war das Glück zurück, Gulliksens Versuch sprang vom Innenpfosten zum 27:26 ins Netz (57.). Pavel Mickal traf auf der Gegenseite nur den Außenpfosten. Aber die Mindener Glückssträhne endete nach einem Hüftwurf von Juri Knorr – an der Latte. Die Entscheidung war vertagt, weil der flinke Alexander Terwolbeck entwischte und ausglich. Im letzten Angriff verlor der zum Abschluss auserkorene Pehlivan unter Druck den Ball. Aber mit vereinten Kräften sicherten die Mindener zumindest einen Punkt. „Trotzdem möchten wir so ein Spiel gerne gewinnen“, sagte Carstens.

Am nächsten Donnerstag geht es zum nächsten Kellerduell beim HSC 2000 Coburg, den Abstiegskampf gestern durch einen 25:24-Sieg gegen den HC Erlangen verschärft hat.