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Sportbuzzer-Zulieferung Schlechter Start kostet alle Chancen
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19:24 26.12.2019
Savvas Savvas (hinten rechts) sorgt nach seiner Einwechslung für Schwung im Mindener Rückraum. Foto: uk/Archiv
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Dabei war für die Gäste aus Ostwestfalen durchaus mehr drin, aber durch eine schlechte Startphase mit nur zwei eigenen Treffern in 18 Spielminuten wurde bereits frühzeitig auf die Punkte verzichtet. „Wir sind im Grunde zehn Minuten zu spät angereist und sind dem Rückstand immer nachgelaufen“, sagte GWD-Trainer Frank Carstens.

Dass die Flensburger nach einem Drittel der Spielzeit nur 7:2 führten, war vor allem GWD-Keeper Espen Christensen zu verdanken, dessen starke Leistung unterging. Der Norweger zeigte 14 Paraden (darunter ein Siebenmeter) und stellte seinen Gegenüber Benjamin Buric klar in den Schatten. Der Flensburger Torhüter musste vor allem in der Startphase selten eingreifen, weil die Mindener schlecht abschlossen oder sich mit technischen Fehlern selbst ausbremsten. „Wir haben versucht, die Flensburger Abwehr im Stand auszuspielen und uns nicht gut bewegt“, monierte Carstens, der seine Spieler mit einer frühen Auszeit (9.) auf die Defizite („Das ist gar nichts“) aufmerksam machte. Die Flensburger kamen über den Kreis und die Außenpositionen zu Treffern.

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In der Folge wurde das Spiel der Mindener besser, Christoffer Rambo rotierte auf die Bank, Savvas Savvas kam für Marian Michalczik und sorgte als bester GWD-Schütze (6 Tore) für Entlastung. Zur Pause führten die keinesfalls glänzend aufspielenden Norddeutschen mit 14:10.

Im zweiten Durchgang blieben die Gäste dran, Magnus Gullerud verkürzte auf 14:17 (39.). Aber GWD sackte die Geschenke der nachlassenden und mit weniger Druck aufspielenden Gastgeber nicht ein. Dreimal bestand die Möglichkeit, auf zwei Tore zu verkürzen, dreimal leistete sich GWD technische Fehler oder hatte Pech. Beim 16:19 landete ein Versuch von Savvas am Pfosten (43.). In Spielminute 46 hatten die Gäste letztmalige die Chance, das Spiel zu kippen, aber nach Christensens Parade wurde der Ball im Angriff erneut hergeschenkt und im Gegenzug besorgte Magnus Jondal das 21:17. GWD versuchte es in dieser Phase mit einer offensiveren Deckung, aber Goran Sogard Johannessen stellte durch eine feine Einzelleistung mit dem 23:19 die Weichen für die SG (52.). „Es war teilweise eng, aber letztlich haben wir souverän gewonnen“, sagte SG-Kreisläufer und Nationalspieler Johannes Golla, der den Mindenern in der Startphase der Partie mit vier Treffern Kopfzerbrechen bereitete.

„Ich kann der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen, nach dem schlechten Start haben wir heute den Kampf angenommen. Ich hoffe, dass das Rückenwind für Sonntag gibt“, so der GWD-Coach. Dann kommt die TSV Hannover-Burgdorf zum letzten Spiel in der Kampa-Halle nach Minden.