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Sportbuzzer-Zulieferung Schwalben sorgen für Sensation
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21:15 29.07.2018
Der TSV Krankenhagen und Dominik Melcher (rechts) ziehen in das Halbfinale der Rintelner Stadtmeisterschaft ein.
Der TSV Krankenhagen und Dominik Melcher (rechts) ziehen in das Halbfinale der Rintelner Stadtmeisterschaft ein. Quelle: hga
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von jörg bressem ENGERN

Im ersten Qualifikationsspiel zur Rintelner Stadtmeisterschaft setzte sich am Sonnabend Kreisligist TSV Krankenhagen erwartungsgemäß mit 2:0 gegen den SC Deckbergen-Schaumburg durch. Aufregung entstand nach 20 Minuten, als der Krankenhäger Silvio Koppelberg mit SC-Torwart Jan Winewski unglücklich zusammenkrachte und beide verletzt ausgewechselt werden mussten.

Beim SC Deckbergen-Schaumburg ging mit Tim-Aaron Wagner ein Feldspieler ins Tor. An ihm lag es nicht, dass seine Mannschaft unterging. Die Tore für den spielerisch deutlich aktiveren TSV Krankenhagen erzielten Sebastian Schmidt (35.) und Johannes Hänke (55.). Der vom Vorsitzenden Dirk Bredemeier persönlich trainierte SC Deckbergen-Schaumburg war insbesondere im Angriff mit der einzigen Spitze Denis Müller viel zu dünn besetzt.

Das zweite Qualifikationsspiel zwischen dem SV Goldbeck aus der vierten Kreisklasse und dem Bezirksligisten SC Rinteln kam nicht zustande. Goldbeck teilte mit, in dem ungleichen Duell nicht anzutreten.

Der SC Schwalbe Möllenbeck sorgte in den Qualifikationsspielen der Rintelner Stadtmeisterschaft gestern für eine erste kleine Sensation. Die Mannschaft aus der zweiten Kreisklasse warf Kreisligist TSV Eintracht Exten mit einem 2:1-Sieg aus dem Wettbewerb. SC-Trainer Dennis Winter fand das allerdings gar nicht so sensationell. „Wir sind stärker, als viele glauben. Bei uns herrscht nach dem Abstieg Aufbruchstimmung“, berichtete er.

Zunächst lief es für den Kreisligisten planmäßig. Leon Dresenkamp erzielte in der 11. Minute die 1:0-Führung der Mannschaft des neuen Trainers Steffen Führing. Doch Möllenbeck glich in der 20. Minute durch Dennis Nottmeier aus und machte keineswegs den Eindruck einer klassentieferen Mannschaft. Der Kreisligaabsteiger hatte bis zur Pause sogar zwei, drei weitere brauchbare Torchancen. Der 2:1-Führungstreffer des SC Schwalbe Möllenbeck von Andre Voll in der 62. Minute war deshalb nicht unverdient. Er fiel allerdings zu einem Zeitpunkt, in dem zu spüren war, dass Exten mehr Kraftreserven besitzt. Fußballerisch reichte es aber nicht, um Möllenbeck vernünftig auszuspielen und den Ausgleich zu schaffen.

Im zweiten Vorrundenspiel trafen die Kreisligisten SV Engern und TSV Steinbergen aufeinander. Die 1:0-Pausenführung der Gastgeber entsprach dem Verlauf der ersten Halbzeit. Engern hatte in der ersten halben Stunde deutlich mehr vom Spiel, zeigte mehr Initiative und Genauigkeit im Zuspiel. Das Tor hatte Abwehrmann Nico Luther in der 11. Minute erzielt. Er versenkte einen Nachschuss. Brenzlig wurde es für die Platzherren vor der Pause nur einmal, als Ivo Kirasic der Ball im Strafraum an die Hand sprang und Schiedsrichter Tim Wieggrebe keinen Elfmeter gab – eine richtige Entscheidung.

Nach dem Wechsel erwischte es den SC Engern dann aber doch. Steinbergen wurde stärker und landete durch Jannik Sasse einen Doppelpack. Er glich zum 1:1 aus (49.) und erzielte mit einem Hackentrick im Gewühl die 2:1-Führung der benachbarten Gäste (60.). Weil Engern mit dem 2:2-Ausgleich von Denis Stapel nach Zuspiel von Timo Zenker aber noch mal zurückkam (64.) und es dabei blieb, ging es ins Elfmeterschießen, in dem die Gastgeber dreimal verschossen, Steinbergen nur zwei Mal. Mit einem 7:6-Sieg zog die Mannschaft des neuen Trainers Afrim Sulejmani damit ins Halbfinale am Mittwoch ein.