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Sportbuzzer-Zulieferung Siegesmund muss improvisieren
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16:40 19.10.2018
Wird Papa: Maksym Byegal
Wird Papa: Maksym Byegal
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Mit dem 25:24-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den VfL Gummersbach II verdoppelten die Blau-Weißen ihre Ausbeute auf vier Punkte, wodurch sie in der Tabelle auf Rang zwölf geklettert sind. Nun steht den Seeprovinzlern eine der längsten und schwierigsten Auswärtsreisen bevor. Am Sonnabend um 19 Uhr gastiert der Aufsteiger beim Primus HSG Krefeld. Rund dreieinhalb Stunden dauert die Fahrt an den Niederrhein.

„Wir treffen auf eine klasse Mannschaft, mehrere ihrer Akteure haben bereits in der 2. Liga gespielt“, sagt Großenheidorns Ko-Trainer Thomas Zumbrock. Mit 14:2 Zählern führen die Krefelder die Tabelle aktuell vor dem punktgleichen Leichlinger TV an. Einziger Makel in der Bilanz des Meisterschaftsanwärters ist die 23:24-Auftaktpleite beim TuS Spenge. Seitdem konnte die HSG sieben Siege in Serie einfahren. Am vergangenen Wochenende gelang ihr ein lockerer 33:23-Erfolg beim Schlusslicht SG Langenfeld.

Zumbrock sieht in der Außenseiterrolle einen Vorteil, „weil sie den Druck haben, gewinnen zu müssen.“ Eine Kaffeefahrt werde es ohnehin nicht, betont er. „Beim 34:36 gegen Leichlingen haben wir ein Top-Team an den Rand einer Niederlage gebracht und die momentan an vierter Stelle liegenden Bergischen Panther haben wir sogar mit 26:21 besiegt – warum sollten wir jetzt nicht wieder ein gutes Spiel abliefern?“ Tipps dafür kann vielleicht der langzeitverletzte Thorben Buhre geben, der für ein knappes Jahr bereits für die Krefelder spielte und 2017 vom Niederrhein in die Seeprovinz zurückkehrte.

Die zwei bisherigen Auftritte in der Fremde dienen dagegen nicht als Mutmacher. Weder in Menden (28:34) noch beim TSV GWD Minden II (26:40) präsentierten sich die Großenheidorner in guter Verfassung. Hinzu kommt, dass in Krefeld neben Buhre und Niklas Hermann auch Maksym Byegal und Milan Djuric fehlen werden. Letzterer zog sich im Spiel gegen die Gummersbacher Reserve einen Mittelhandbruch zu. „Er ist schon operiert worden und fällt sechs Wochen aus“, sagt Zumbrock. Byegal hingegen befindet sich auf Heimaturlaub in der Ukraine, wo seine Ehefrau am Mittwoch einen Sohn zur Welt gebracht hat.

Beim Spitzenreiter muss Chefcoach Marc Siegesmund wie schon mehrfach zu Saisonbeginn im Innenblock und Rückraum improvisieren. „Das wird ein ganz schweres Ding“, räumt auch Zumbrock ein.