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Sportbuzzer-Zulieferung Starkes Duo
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17:43 10.01.2020
Männer im grünen Gewand: Steffen Bruns (links) und David Aschenbrenner halten beim VfL 1877 Stadthagen das Tor sauber. Quelle: uk

Während der Europameisterschaft setzt Nationaltrainer Christian Prokop auf Andreas Wolff und Johannes Bitter, die sich ergänzen und auch außerhalb des Parketts verstehen. Aber auch der WSL-Regionsoberligist VfL 1877 Stadthagen verfügt über zwei starke Keeper. David Aschenbrenner und Steffen Bruns sind Garanten dafür, dass die Kreisstädter unter Trainer Giovanni di Noto auf dem dritten Tabellenplatz überwintert haben. Rein optisch hat das Duo sogar etwas von Bitter/Wolff: Bruns ist wie Bitter eher schlaksig, Aschenbrenner ein „Bär“ mit Vollbart. Wir haben uns mit Bruns und Aschenbrenner über ihren Sport unterhalten.

Stehen Sie schon immer im Tor?

Bruns:

Ich wurde in der D-Jugend einfach in den Kasten gestellt und bin seit der C-Jugend fest im Tor. Es macht Spaß und ich muss mich nicht so viel bewegen. Aschenbrenner:

Ich habe parallel noch Fußball gespielt. In der E-Jugend gab es in der Schule mal eine Handball-Veranstaltung. Als dann der Torwart ausfiel, habe sie mich reingestellt – und ich bin nie wieder rausgegangen.

Muss man für den Job im Handball-Tor nicht ein bisschen verrückt sein? Ganz ungefährlich ist der Sport ja nicht. Angst vor Schmerzen haben Sie nicht?

Aschenbrenner:

Ich glaube, dass wir schon ein bisschen bescheuert sind. Wenn man im Spiel den Ball ins Gesicht bekommt, als Keeper einen Lauf hat, denke ich mir: Jetzt erst recht. Wenn man Angst vor Schmerzen hat, ist man im Handball-Tor am falschen Ort. Bruns:

Sich aus vier Metern den Ball um die Ohren hauen lassen – das mögen die Wenigsten. Aber es macht einfach Spaß.

Idealerweise hat ein Handball-Team zwei Keeper. Ergänzen Sie sich im Spiel?

Bruns:

Ich denke schon, denn einer von uns hat eigentlich immer einen guten Tag. Aschenbrenner:

Mal hat Steffen einen Lauf, dann spiele ich weniger, zuletzt war es umgekehrt. Aber Steffen ist definitiv der bessere Siebenmeter-Killer.

In der Regionsoberliga ist doch eher selten, dass zwei gute Keeper zur Verfügung stehen.

Bruns:

Meistens gibt es eine Nummer eins und einen Ersatz, selten zwei Keeper, die gleich gut sind. Aschenbrenner:

Bei uns beiden kann man auch nicht von einer Nummer eins oder zwei sprechen. Wir sind beide auf einer Ebene und verstehen uns auch sonst ganz gut. Bruns:

Es ist jetzt nicht so wie früher bei Kahn und Lehmann. Wo sehen Sie Ihre Stärken?

Bruns:

Ich mag es, mit der Abwehr zu spielen. Als ich noch jünger war, ging es im eins-gegen-eins noch besser. Da war ich draufgängerischer. Das lässt im Alter nach. Aschenbrenner:

Ich mag Würfe aus dem Rückraum und spiele gern gegen Mannschaften, die besser sind, mehr Spielfluss haben. Da hat man klarere Spielzüge, nicht immer dieses Gewusel am Kreis und kann sich besser drauf einstellen. Steffen kommt auch gern mal dem Angreifer entgegen, das ist nicht so meins. Haben Sie als Handballer ein Vorbild?

Aschenbrenner:

Hennig Fritz, dem habe ich in der Jugend immer gern zugeschaut. Bruns:

Henning Fritz? Da stimme ich zu.

Aber auch außerhalb des Platzes sich die Torhüter unterschiedliche Typen. Während das Eigengewächs Steffen Bruns in Stadthagen aufgewachsen ist und beim VfL 1877 Stadthagen alle Jugendmannschaften durchlaufen hat, kommt David Aschenbrenner aus dem Saarland. Den 33-jährigen Familienvater hat es beruflich ins Schaumburger Land verschlagen. Er ist bei der DLRG in Bad Nenndorf als Eventmanager tätig. Weil seine Frau beim VfL Stadthagen Volleyball spielte, verschlug es auch den Saarländer zum Mehrspartenverein. „Man sucht halt Kontakte über den Sport“, sagt Aschenbrenner. Es habe gepasst, „die Leute waren gut drauf und ich schnell drin.“ Während Aschenbrenner in seiner knapp bemessenen Freizeit am liebsten grillt („Da gibt es für mich keinen Sommer oder Winter“), geht der 27-jährige Ingenieur Bruns gern zum Fitness oder Klettern. In einer Frage sind sich beide einig. Der VfL sei eine geile Truppe, „in der es einfach passt.“ Aschenbrenner und Bruns haben Lust, mal in die Landesliga aufzusteigen. Natürlich mit dem VfL. Aber dann gibt es vermutlich kein Duell gegen den MTV Auhagen mehr. Der Saarländer Aschenbrenner nickt, wenn Bruns sagt: „Das ist ganz klar das Derby Nummer eins.“

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