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Sportbuzzer-Zulieferung TSV Hagenburg siegt im Spitzenspiel
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19:32 26.08.2018
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Der umsichtige Schiedsrichter Matthias Kogel pfiff die Partie gar nicht wieder an. „Dienstag hatten wir das Glück, heute bekommen wir das Tor“, sagte ein bedienter Gregor. Was den Coach vor allem erzürnte, waren die Nachlässigkeiten in der Defensive. „Zwei Treffer hauen wir uns quasi selbst rein“, sagte der Coach und spielte auch auf den entscheidenden Gegentreffer an, den Mirco Gallus nach einer Ecke von Alexander Kowal per Kopf erzielte. Dem Eckball war ein unnötiges Foulspiel vorangegangen. „Ich hätte auch mit einem Punkt leben können“, so Gregor.

Dennoch war der Hagenburger Erfolg unter dem Strich verdient. „Klar ist es glücklich, wenn man so gewinnt“, gab der Hagenburger Coach Felix Dyck zu. Aber vor allem vor der Pause ließen die Gastgeber zahlreiche Chancen aus oder scheiterten am starken SCA-Keeper Metin Yetiz. „Er hat das hervorragend gemacht, mindestens drei Hundertprozentige rausgeholt“, lobte Dyck.

Zu Beginn der Partie spielten die Seeprovinzler druckvoll und waren eindeutig der Herr im eigenen Haus. Gian-Luca Blume hatte die überfällige Führung besorgt, als er einen Abpraller zentral vor dem Tor kompromisslos versenkte (14.). „Da haben sie uns mit ihrem variablen Spiel und einem starken Dimitrij Salakin echte Probleme bereitet“, meinte Gregor.

Der Ausgleich fiel dann nach einem langen Ball. Samer Mahmo düpierte TSV-Keeper Ricardo Schulz mit einem sehr gut getimten Heber aus 20 Metern (24.). „Das Tor fiel aus dem Nichts“, gab Gregor zu. Mahmo hätte die Gäste sogar in Führung schießen können, seinen Kopfball parierte der fehlerfreie Schulz (35.). Im Gegenzug erzwang Blume die 2:1-Führung mit einem satten Schuss aus halblinker Position. Philip Dunkley wurde angeschossen und bugsierte den Ball ins eigene ins eigene Tor (36.).

Nach dem Seitenwechsel verwaltete der TSV das Spiel, auch, weil die Auetaler Salakin besser in den Griff bekamen. Mahmo scheiterte mit einem Kopfball an Schulz (60.). Die Gastgeber nutzen ihre Räume nicht, spielen die Konter nicht zielstrebig zu Ende. Salakin verdaddelte das 3:1, weil er einen Haken zu viel schlug (75.). „Da muss er das Spiel entscheiden“, meinte Dyck. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Mit einem strammen Schuss aus halbrechter Position erzielte Sebastian Wagner den bis dahin nicht einmal unverdienten Ausgleich (82.). Dann folgte die Nachspielzeit, das Ende ist bekannt. „Ich denke, es war letztlich ein verdienter Sieg“, sagte Dyck.

TSV: Schulz, Aust, Salakin, Lück (77. Tautz), Akad (75. Kowal), Fieberg, Jung, Trepte, Gallus, Blume, Böttcher

SCA: Yetiz, Rauhut (10. Wagner), J.-H. Franke, Gür, Dunkley, Mahmo, F. Meyer, Neermann, Enzi, Guire, Steinsiek