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Sportbuzzer-Zulieferung TSV nimmt Geschenke an
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung TSV nimmt Geschenke an
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20:06 21.10.2018
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von daniel kultau ENZEN

Der TSV konzentrierte sich auf die eigenen Stärken. Dazu gehörte ein entschlossenes Auftreten in den Zweikämpfen, schnörkelloses Umschaltspiel nach vorne und den unbedingten Willen die Partie um jeden Preis gewinnen zu wollen. Weil auch die Fehler der Gastgeber ausgenutzt wurden, sprang ein nie gefährdeter Auswärtserfolg heraus.

TuS-Trainer Fabian Stapel haderte nach dem Spiel vor allem an der Einstellung einiger seiner Spieler. „Ich hätte Bock mir hier jedes Wochenende ein Trikot anzuziehen und zu zocken, aber ich darf nicht“, so der Coach. „Die Jungs dürfen es und da verstehe ich nicht, warum sie es nicht machen. Ich habe kein Aufbäumen gesehen.“

Die ersten zehn Minuten gehörten jedoch seiner Mannschaft. Niklas Thiemann verfehlte das Tor nach nicht mal zwei Minuten nur knapp. Die erste Chance der Algesdorfer hatte David Glawion, der von Sebastian Eiselt auf die Reise geschickt wurde. Glawions Heber landete jedoch nur auf der Latte. Die Schwarz-weißen agierten in der weiteren ersten Hälfte völlig ideenlos. Die einzige Chance von Patric Pluta kam zufällig zu Stande, als ihm der Ball im Strafraum vor die Füße sprang, Torwart Maximilian Schmidbauer aber glänzend hielt. Der TSV fand dagegen mit jedem Zweikampf besser in die Partie, der Führungstreffer fiel jedoch erst nach der Pause, als der Enzer Torwart Florian Schaper an einer Ecke vorbei segelte und Jan-Luca Kunze per Kopfball erfolgreich war (47.). Auch das 2:0 war ein Geschenk des Gastgebers. Schaper spielte Kevin Wöbbeking flach an, dieser bemerkte David Glawion in seinem Rücken nicht, der sich den Ball schnappte und gefühlvoll per Heber erfolgreich war. (63.).

In der Folgezeit kamen die Algesdorfer durch schnörkellose Konter immer wieder zu guten Szenen. Eine davon nutzte Sebastian Eiselt zum 3:0 (80.). Marius Zeckel kam eine Minute später nur noch zum Ehrentreffer. „Eine gelungene Geschichte“, fand TSV-Coach Timo Nottebrock. Während sich sein Team von den Abstiegsplätzen entfernt hat, wird es für den TuS dunkler am Tabellenende. Mit der gestrigen Leistung wird es schwer, die Klasse zu halten. TuS:

Schaper, Thiemann, Blume, Schölzel, Schmidt, Kolb, Schwalm, Schröder (61. Wischhöfer), Kahlert, Pluta (75. Zeckel), Wöbbeking. TSV:

Schmidbauer, Harmening, Sölter (90. Matthias), Riechers, Otto (88. Reinecke), Glawion, Balke, Kunze, Bytomski, Weidemann, Eiselt (82. Herbold).