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VfR rührt Werbetrommel

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19:34 18.10.2020
Niko Kleiber erzielt das 2:1 für den VfR Evesen. Quelle: jö
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von jörg bressem EVESEN

Dass unter diesen Umständen von offizieller Seite weiterhin der Klassenerhalt beschwören wird, ist eine Bescheidenheit, die von Experten mittlerweile kritisch angemerkt wird. Denn auch gegen den reifen SC Hemmingen-Westerfeld arbeitete der VfR Evesen seine Qualitäten sehr gut heraus. Er dominierte das Spiel in der ersten Halbzeit eindeutig und hätte eigentlich mit einer 3:0-Führung in die Kabine gehen müssen. Allein Louis Elsner hätte zwei Tore machen können, sogar müssen.

Das engagierte Spiel der Platzherren und die vielen Torchancen ergaben nur eine schmale 1:0-Führung, die Bennett Heine in der 17. Minute erzielte, nachdem der überragend spielende Niko Kleiber zuvor gescheitert war. Alles deutete auf einen klaren Sieg hin, doch in der 30. Minute überraschte Hemmingen plötzlich mit dem Ausgleich. Als Evesen bei einer Freistoßhereingabe hinten kurz den Überblick verlor, glich Emmanouil Skouritridakis zum 1:1 aus. Es war die allererste Torszene der Gäste.

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Nach der Halbzeitpause setzte sich die insgesamt höhere Qualität des VfR Evesen aber durch. Er stürmte nicht mehr so übereifrig, dafür aber wirkungsvoller. Kleiber krönte seine Leistung in der 54. Minute mit dem wichtigsten Tor des Tages, als er entwischte und aus 16 Metern zur 2:1-Führung des VfR Evesen einschoss. Gewonnen war das Spiel aber noch nicht, denn der SC Hemmingen-Westerfeld baute gut auf, blieb gefährlich und hätte im einsetzenden Nieselregen durchaus den Ausgleich machen können. In der Schlussphase wurden die Eveser Konter aber immer gefährlicher. Kleiber und der eingewechselte Lennard Heine hätten bei ihren dicken Tormöglichkeiten bereits das entscheidende 3:1 erzielen können, ehe es Buruk Buruk mit seinem Schuss von der Strafraumkante nach Zuspiel von Alexander Rogowski in der 90. Minute endlich gelang. VfR:

Wehmeyer, Elsner (58. Lennard Heine), Buruk, Bennett Heine, Siepe, Pentke, Kleiber (90. Abram), Hull, Stolte, Khodr (46. Rogowski), Fichtner (78. Tunc).

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