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Viel aus der Niederlage mitnehmen

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20:23 06.10.2020
Emma Krömer wird hier von ihrer Gegenspielerin gestoppt, kann aber wenig später einen erfolgreichen Versuch legen. fotos: dak, pr.
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von daniel kultau NORDSEHL

Kapitän Fabian Elsing war trotzdem zufrieden mit der Motivation und dem Einsatz der vielen neuen, jungen Spieler im Team.

Besonders ärgerlich war für das Team von Spielertrainer Alex Liddell eine kurzfristige Absagenflut vor der Partie. Während es zu Beginn der Woche noch 18 Spieler waren, mussten zwei Spieler kurzfristig absagen und ein minderjähriger Royal hatte die Unterlagen, die für einen Spielerpass benötigt werden, nicht rechtzeitig zusammenbekommen. Weil auch Stammspieler Thierry Monsell später als sonst aus der Nachtschicht kam, musste die SG die erste Hälfte in Unterzahl bestreiten. „Eine Feuertaufe“, nannte es Teammanager und Spieler Sven Maibaum. Die Situation führte dazu, dass die SG zur Halbzeit bereits mit 0:47 zurücklag. In der zweiten Hälfte erhöhte die Victoria auf 75:0 und war der souveräne Sieger der Partie.

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Neben dem hohen Einsatz und der Verteidigungsarbeit zeigte sich die Achse um Lidell, Elsing, Maibaum, Paul Stein und Janik Schaper in guter Form. Viele starke Tacklings und harte Ballvorträge machten Mut für die zukünftigen Duelle. Die nächste Chance steht am Samstag beim SV Odin Hannover an.

Für die Damen des Vereines Royal RFC Schaumburg begann am Samstag offiziell die neue Spielzeit. Aufgrund der Corona-Pandemie verständigten sich Vereine und Verbände auf einen eingeschränkten Spielbetrieb. In Niedersachsen tragen jeweils zwei Teams an einem Tag mehrere Begegnungen gegeneinander aus, mit dem Ziel einen möglichst lokalen Spielbetrieb zu ermöglichen.

Auch die Royals-Damen, die mit ihrem Braunschweiger-Partner als SG Schaumschweig auflaufen, waren im heimischen Nordsehler Dülwaldstadion gefordert. Im Modus 7er-Rugby, bei dem sieben Spielerinnen für zwei Halbzeiten von je sieben Minuten gegeneinander antreten stand ein Heimspieltag gegen den SV Odin Hannover an. Rund 120 Zuschauer hatten sich auf der Anlage versammelt und schauten sich bei gutem Wetter die drei Partien an.

In denen zeigten die Spielerinnen attraktives Angriffsrugby, bei dem die Gäste des SV Odin etwas konsequenter waren. So ging die erste Begegnung mit 36:12 (31:0) an Odin. Die Schaumburgerin Emma Krömer legte hier den ersten erfolgreichen Versuch des Tages für ihr Team. Im zweiten Duell gab es ein 12:12 (12:12) und im abschließenden Spiel ein 19:0 (14:0) für die Hannoveranerinnen. „Wir haben uns alle gefreut endlich wieder auf dem Rugbyfeld zu stehen. Es war ein toller Heim-Spieltag, an dem wir alle viel Spaß hatten“, freute sich Royals-Spielerin Alea Benninger.

Sven Maibaum lobte das Konzept des Heimspieltags. „Vor allem für die Zuschauer scheinen die Mini-Turniere sehr interessant zu sein. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Damen in Zukunft regelmäßiger zuhause spielen.“