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16:23 17.04.2019
Der Endspurt zwischen dem TSV Hagenburg und dem MTV Rehren A/R verspricht äußerst spannend zu werden.fotos: uk (3), dak (1)
von daniel kultau LANDKREIS

In einigen Ligen lassen sich bereits eindeutige Trends erkennen, in anderen steigt die Spannung dagegen immer weiter an. Wir werfen einen Blick auf die aktuelle Lage vor den letzten Saisonspielen.

Kreisliga:

Zwischen dem TSV Hagenburg und dem Spitzenreiter MTV Rehren A/R hat sich in den vergangenen Wochen wieder ein Zweikampf um die Meisterschaft entwickelt. Nachdem der MTV seinem Verfolger bereits enteilt war, brachte eine Schwächephase der Rehrener wieder Spannung in die Kiste. „Jedes Spiel wird jetzt schwer“, ist sich MTV-Coach Sandy Röhrbein sicher, der aber weiter genauso sicher ist, dass sein Team den Austieg „wuppen“ wird. Der TSV schaut währenddessen von Spiel zu Spiel, gewann seine Partien aber zuletzt mit der Verlässlichkeit eines Uhrwerks. Am 5. Mai treffen beide Teams in Hagenburg zum Spitzenspiel aufeinander.

Im Keller herrscht dagegen in einer Hinsicht schon Klarheit. Für die Reserve des TSV Algesdorf wird es beim einjährigen Gastspiel in der Kreisliga bleiben – zu groß ist der Abstand zu rettenden Ufer. Auch der TSV Krankenhagen ist nach der 0:5-Klatsche bei den Algesdorfern ein heißer Kandidat für den bitteren Gang in die 1. Kreisklasse. Aufgrund mehrerenmöglichen Schaumburger Absteigern aus der Bezirksliga sind auch der TuS Lüdersfeld und der TuS Germania Apelern noch in der Verlosung.

1. Kreisklasse:

In der Saison 2009/2010 musste der TSV Liekwegen die Kreisliga verlassen. Der TuS Sülbeck stieg bereits zwei Jahre zuvor ab und der TuS Südhorsten hatte es noch nie in die Kreisliga geschafft. Nachdem sich die Liekweger bereits mit den Sülbeckern zusammengeschlossen hatten, folgten vor der Saison auch die Südhorster. Weil die Fusion der drei Gesamtvereine am 28. April perfekt gemacht wird und der Punkteabstand zu ersten Nichtaufstiegsplatz bereits 14 Punkte beträgt, kann der Sekt kalt gestellt werden. 18 Punkte sind nämlich nur noch zu holen, da sollte für das Team von Coach Frank Fuchs nichts mehr anbrennen. „Das wäre schon eine Leistung, wenn wir das noch verspielen“, denkt sich SG-Torwart Raphael Kraus. Das nächste Spiel steht für sein Team am 28. April gegen die SG Bad Nenndorf-Riehean. „Wenn an dem Tag der Abstimmung auch der Aufstieg gelingen würde, wäre das eine coole Sache“, so der Keeper.

Auf Rang zwei steht die Reserve des TuS SW Enzen, doch weil die erste Mannschaft allem Anschein nach auf der Bezirksliga absteigen muss, dürften die Schwarz-Weißen nicht in die Kreisliga aufsteigen. Dann käme der ETSV Haste ins Spiel, der als Aufsteiger auf Rang drei steht. Aber auch der SC Stadthagen, der sich in der Winterpause mit Spielern verstärkt hat, die teilweise Bezirksliga-Erfahrung mitbringen, ist ein Kandidat und möchte sich laut eigener Aussage mittelfristig in der Bezirksliga etablieren.

Die SG Rodenberg wird dagegen in die 2. Kreisklasse absteigen. Das Team fuhr in 23 Spielen erst ein Pünktchen ein. Der zweite Abstiegsplatz wird zwischen dem TSV Hagenburg II und dem TuS Niedernwöhren II ausgemacht.

2. Kreisklasse:

Die Schlange vor dem Fahrstuhl nach oben ist in der 2. Kreisklasse voll. Gleich vier Teams bewerben sich um die beiden Tickets. Die besten Karten hat momentan der Tabellenführer SV Hattendorf. Dahinter lauern die Reserven des SC Victoria Lauenau, der SG Liekwegen-Sülbeck/Südhorsten und dem SV Victoria Sachenhagen auf ihre Chance.

Im Tabellenkeller stehen die zweite Mannschaft der SG Bad Nenndorf-Riehe und der FC Juventus Obernkirchen vor dem Abstieg. Der FC Stadthagen II, der SC Auetal II sowie die SG RW Stadthagen sind jedoch auch noch nicht völlig aus der Verlosung.

3. Kreisklasse:

Spannung bis zum letzten Spieltag verspricht der Aufstiegskampf in der 3. Kreisklasse. Mit der SG Pohle/Hülsede/Nienstedt, dem SV Nienstädt, dem TuS Germania Apelern II und der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II rangeln momentan vier Teams um zwei Plätze. Für die Nienstädter wäre es nach dem Neuanfang der zweite Aufstiegs hintereinander. Eng wird es dagegen für den TSV Ahnsen II, den TSV Hagenburg III und den SV45 Krainhagen-Röhrkasten.

4. Kreisklasse Nord:

In der Nordstaffel der niedsrigsten Klasse Schaumburgs herrscht ein Zweikampf zwischen dem MTV Rehren A/R III und dem SV Union Stadthagen. Beide Teams sind in der Saison noch ungeschlagen und treffen am 10. Mai in Rehren aufeinander. Die schwächste Mannschaft der Staffel ist der SC Stadthagen II, einen Absteiger wird es jedoch nicht geben.

4. Kreisklasse Süd:

In der Südstaffel ist der SC Auetal III in dieser Spielzeit noch ohne Niederlage und steht bei zehn Siegen und einem Unentschieden auf dem ersten Tabellenplatz. Der Austieg ist jedoch noch nicht perfekt, weil auch der SV Victoria Lauenau III und der SV Goldbeck eine starke Saison spielen und nur wenige Punkte hinter den Auetalern lauern. Die dritte Mannschaft der SG Deckbergen-Schaumburg Engern ist das Schlusslicht.

VON JÖRG BRESSEM EVESEN.

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