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Sportbuzzer-Zulieferung „Wir gehen Hand in Hand“
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung „Wir gehen Hand in Hand“
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18:18 14.06.2019

Die Spieler der TuSG Wiedensahl geben ihre Pässe beim TuS ab, treten dem Verein bei. „Das betrifft etwa 30 Spielerpässe“, bestätigt Ulrich Döhrmann, Spartenleiter der TuSG. Die TuSG betreibt in Eigenständigkeit nur noch eine Altsenioren-Mannschaft (Ü40).

Bereits vor der vergangenen Saison hatten beide Vereine geplant, die erste Mannschaft aus dem Wilhelm-Busch-Dorf und die Zweite des TuS Niedernwöhren zu einer SG zu vereinen. Dem schob der Fußballkreis einen Riegel vor. „Generell sind in der Spielordnung keine Spielgemeinschaften vorgesehen“, erklärt Frank Fahlbusch, Spielausschussvorsitzender des Fußballkreises. Sowohl die TuS-Reserve als auch die TuSG spielten damals noch in der 1. Kreisklasse, die Wiedensahler schafften den Klassenerhalt nicht. In der abgelaufenen Serie stiegen auch die Niedernwöhrener, deren erste Mannschaft in der Kreisliga spielt, in den 2. Kreis ab.

Für die Wiedensahler ist es ein mutiger Schritt. „Wir versuchen es. Wenn wir uns die Augen auskratzen sollten, führt der Weg halt zurück“, sagt Döhrmann, der betont, dass der TuS Niedernwöhren auf den Nachbarn zugekommen ist. „Wir gehen Hand in Hand“, sagt dessen Spartenleiter Torsten Sennholz, der die Idee zu der Aktion hatte. Bereits im Jugendbereich arbeiten die Vereine seit fünf Jahren vertrauensvoll zusammen. Eine Fusion sei aber kein Thema, so Döhrmann. „Dazu besteht noch kein Anlass, deshalb haben wir jetzt das Schlupfloch genutzt.“

Bei der TuSG wurde es in Sachen neuer Spieler immer enger. Zuletzt musste auch die zweite Mannschaft abgemeldet werden. „Wir haben uns auch in Nienburg und in Westfalen umgesehen, dort hat man mit Spielgemeinschaften keine Probleme“, sagt Döhrmann. Nun aber doch der Schritt zum Nachbarn. „Natürlich ist noch Rivalität vorhanden, aber es ist nicht mehr so wie noch vor 20 Jahren“, sagt Döhrmann. Noch begegne man sich auf Augenhöhe, „deshalb ist der Schritt richtig.“

So wird das neue Team in der 2. Kreisklasse unter TuS Wiedensahl-Niedernwöhren firmieren und im ersten Jahr auf dem Sportplatz in Wiedensahl spielen. Stefan Büngel wird die Mannschaft trainieren. Coach der Ersten bleibt Carlo Calvo. „Zudem stellen wir eine gemeinsame Altherren“, sagt Sennholz. Zu einer eigenen dritten Mannschaft habe es nicht gereicht, so Sennholz, „die SG mit dem TuS SW Enzen bleibt bestehen.“

Der FC Stadthagen II profitiert von der neuen Lage, hätte durch die gleitende Skala absteigen müssen. „So gibt es keinen Überhang-Absteiger“, bestätigt Fahlbusch. Der SV Victoria Lauenau III steigt zusätzlich in die 3. Kreisklasse auf, weil Union Stadthagen auf ein Relegationsspiel verzichtet hat.

Den kleinen Zelluloidball über das Netz zu schlagen, liegt in Luhden wieder im Trend: „Es ist noch nicht ganz wie in alten Zeiten, als bei uns mehr als sechs Tischtennis-Mannschaften an den Start gingen, aber es geht in die richtige Richtung“, sagt Harald Niemann, verantwortlicher Spartenleiter beim Luhdener SV.

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