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Sportbuzzer-Zulieferung „Zehn besser als nichts“
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„Zehn besser als nichts“

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20:38 17.04.2021
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LANDKREIS

Wir haben die Studenten zum ersten komplett online durchgeführten Anwärter-Lehrgang befragt. Der Anwärter-Lehrgang wurde komplett online durchgeführt. Aber ist Präsenz nicht besser? Wieggrebe:

Präsenz ist schöner, weil man dann besser auf Fragen reagieren kann und auch mehr Leute aktiv teilnehmen. Online sind es weniger, die sich beteiligen. Aber speziell bei diesem Lehrgang war das deutlich besser. Wir hatten von Beginn an das Gefühl, dass auch alle durchkommen. Aber auch die Online-Lehrgänge sind kein Problem, gerade der aktuelle hat mir sehr viel Spaß gemacht. Müller:

Mir ist aufgefallen, dass es diesmal wirklich besser ging, was vielleicht am Alter oder auch an der guten Mischung der Teilnehmer lag, weil die Bock auf Fußball hatten. Die technischen Möglichkeiten sind heutzutage ganz andere als noch vor 40 Jahren. Inwieweit hilft das? Wieggrebe:

Wir hatten auch die Schiedsrichter-App zum ersten Mal zur Verfügung, sicher auch ein Grund, warum es so gut geklappt hat. Es werden alle damit gearbeitet haben. Gab es dazu seitens der Teilnehmer ein Feedback? Müller:

Die, die sich gemeldet haben, haben positive Rückmeldungen gegeben. Wird diese von Ihnen mitentwickelte App auch in anderen Kreisen genutzt? Müller:

Die wird deutschlandweit in den Kreisen benutzt. Während Corona haben wir die App als Support allen Kreisen kostenlos zur Verfügung gestellt. Ansonsten können sich die Kreise Lizenzen besorgen. Sie betreiben einen Aufwand, letztlich sind zehn Anwärter dabei. Viel ist das nicht. Wieggrebe:

Grundsätzlich ist das besser als gar nichts. Da sind wir uns alle einig. Wenn von 130 aktiven Schiedsrichtern am Wochenende 80 im Einsatz sind, dann machen zehn schon viel aus. Aber wenn ich mir anschaue, was wir diesmal für Werbung gemacht haben, sind zehn schon relativ wenig. Da hätte ich mir mehr vorgestellt. Müller:

Schon bei der Begrüßung ist aufgefallen, dass die meisten tatsächlich über die Werbung wie Flyer, Instagram oder auch die Trainer ins Boot gekommen sind. Wir haben den Lehrgang auch gemacht, weil wir gehofft haben, dass die Leute während Corona vielleicht Lust haben, den Schiedsrichter-Schein zu machen. Das ist nicht ganz so gelungen. Corona scheint die Leute nicht zu motivieren. Durch Corona gibt es keine Spiele für die neuen Schiedsrichter. Wird da nicht alles verlernt? Müller:

Wahrscheinlich ist das so. Wir haben aber die normalen monatlichen Online-Lehrabende im Angebot. Wenn sie noch ein halbes Jahr durchhalten, dann ist hoffentlich alles gut. Hauptsache, wir haben sie dann noch für die Praxis. Wieggrebe:

Das Gute ist, dass es im Juli Regeländerungen gibt, da können sie dann schon wieder was Neues lernen (lacht). uk