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Sportbuzzer-Zulieferung Zu viel Risiko beim Überholen
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Zu viel Risiko beim Überholen
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22:23 14.11.2019

Gegen die ambitionierte MT Melsungen verloren die Ostwestfalen gestern Abend knapp mit 27:29 (13:15). Die MT wankte, hatte aber – wie es GWD-Trainer Frank Carstens treffend formulierte – „gefühlte fünf PS mehr auf der Platte“. Während GWD auf Miljan Pusica, Juri Knorr und Joscha Ritterbach verzichten musste, lieferte der Gast aus Hessen im Angriff eine routinierte Vorstellung ab und beendete die Serie von zwei Niederlagen in Folge.

GWD startete verhalten, lag schnell mit 1:6 zurück. Im Gegensatz zum Publikum, dass von Anfang an Gas gab, brauchten die Gastgeber eine zehnminütige Anlaufphase. „Das aufzuholen ist gegen eine Mannschaft mit der Qualität der Melsunger sehr schwer“, sagte Carstens. Im Positionsangriff gelang wenig, zudem parierte MT-Keeper Nebojsa Simic vier Versuche. Aber die Mindener stabilisierten sich, Konter brachten den 4:6-Anschluss (12.).

Das Spiel war zerfahren, auch bei den Gästen klappte lange nicht alles. „Wir hatten nach der Heimpleite gegen Leipzig Druck“, sagte MT-Trainer Heiko Grimm, dessen Team die Partie weiter kontrollierte. Auf Mindener Seite wachte Keeper Espen Christensen als Erster auf, parierte einen Siebenmeter und traf in Überzahl – Domagoj Pavlovic saß auf der Strafbank – zum 5:7 ins leere MT-Tor. Das gelang wenige Sekunden später auch Mats Korte zum 6:7 (16). GWD war wieder im Spiel, glich durch Korte zum 10:10 aus (22.). Aber das Spiel blieb umkämpft, die Mindener kassierten vor der Pause drei Zeitstrafen, die MT zwei. Im Angriff passten die Zuspiele von Christoph Reißky, der den angeschlagenen Christopher Rambo im linken Rückraum ordentlich vertrat, auf Kreisläufer Lucas Meister, der mit seinem dritten Treffer auf 11:13 verkürzte. Zur Pause führten die Hessen, die sich weniger Fehler leisteten, verdient mit 15:13.

Der zweite Durchgang begann wie der erste. Wieder gelang den Gästen der bessere Start, die Nationalspieler Julius Kühn und Kai Häfner legten zum 19:15 vor, während Savvas Savvas, der einen schwarzen Tag erwischt hatte und acht Versuche für ein Tor benötigte, an Simic scheiterte.

Carstens brachte seinen letzten Trumpf – und der stach. Rückraum-Shooter Rambo verkürzte zum 19:21 (43.) und 22:23, trieb das Spiel mit Kapitän Marian Michalczik (beide je sechs Tore) an. Auch im Tor gab es einen Wechsel, der zwischen die Pfosten zurückgekehrte Christensen parierte einen Siebenmeter und lieferte durch eine weitere Parade die Vorlage zum 26:26 durch Kevin Gulliksen (56.). Bis zum 27:27 durch Rambo kam GWD zumindest für einen Zähler infrage. „Aber wir mussten das Risiko immer weiter erhöhen und dann passieren Fehler“, sagte der Norweger, dem 25 Sekunden vor dem Abpfiff die Krönung seiner starken Leistung verwehrt blieb, weil sein Versuch zum 28:28 weit über dem MT-Tor landete. Im Gegenzug machte Pavlovic mit dem 29:27 den Melsunger Auswärtssieg fest.

„Mit dem Kampf und der Moral bin ich zufrieden, handballerisch haben wir heute einige Dinge vermissen lassen“, sagte Carstens, der vor allem die vielen technischen Fehler monierte. „Wir sind lange dran geblieben, konnten dann aber nicht überholen.“

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