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Zu viele Fehler gemacht

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21:29 07.10.2020
GWD-Neuzugang Christian Zeitz verliert mit seinem neuen Team zum Saisonauftakt. foto: GWD Minden/Angela Metge
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Die HSG Wetzlar holte sich vor 530 Zuschauern, die für gute Stimmung sorgten, beim 29:24 (13:15) die ersten Punkte der Saison. „Wir müssen nicht über die Schiedsrichter und Rote Karten reden. Wir haben zu viele freie Würfe und Chancen vergeben“, sagte Carstens.

GWD legte einen guten Start hin, knüpfte in der Abwehr an die gute Leistung aus dem Spiel in Hannover an. Beim 4:2 durch Kevin Gulliksen führten die Ostwestfalen erstmals mit zwei Toren (8.). Der Norweger schloss im ersten Durchgang zahlreiche Konter ab, erzielte dabei fünf Treffer, brachte aber lange nicht jeden Ball im Tor unter. Insgesamt vergab GWD sechs frei Konter. In Überzahl ging die HSG Wetzlar beim 6:5 erstmals in Führung (13.). Aber erneut war es Gulliksen, der die starke Abwehrarbeit und Ballgewinne in Tore ummünzte - 9:8 (21.). Neuzugang Christian Zeitz verschaffte Christoffer Rambo, der nie ins Spiel fand, kurze Verschnaufpausen. Das Spiel wurde hektischer, aber GWD hielt einen kleinen Vorsprung und ging mit einer 15:13-Führung in die Pause. Bitter: Kapitän und Abwehrchef Milan Pusica handelte sich kurz vor dem Pausenpfiff die erste Rote Karte ein.

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Da mit Joshua Thiele ein weiterer Baustein des Innenblocks verletzt fehlte, musste Carstens umbauen, Doruk Pehlivan übernahm den Job. GWD legte das 17:14 vor, vergab dann aber in zwei Minuten durch Gulliksen, Pehlivan und Rambo sehr gute Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Stattdessen handelte sich mit Lukas Meister der zweite zentrale Abwehrspieler und Kreisläufer Rot ein (38.). Rambo folgte drei Minuten später. Die Gäste nutzten die Mindener Aussetzer, gingen 18:17 in Führung. Als der eingewechselte Carsten Lichtlein einen Siebenmeter und Juri Knorr auf 18:18 stellte (41.), explodierte die Stimmung noch mal. Aber Wetzlar ließ sich nicht mehr beirren, spielte ruhig weiter, setzte sich durch einen 4:0-Lauf entscheidend auf 22:18 (49.) ab und hatte mit Till Klimpke einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Zeitz verkürzte mit seinem ersten Tor auf 19:22, aber es war das letzte Zucken der Grün-Weißen. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, die Roten Karten konnte man geben“, sagte Zeitz. GWD:

Meister 4, Ritterbach, Richtzenhain 2, Zeitz 1, Rambo 2, Korte 1/1, Padshyvalau 2, Knorr 3, Pehlivan 4, Gulliksen 5.

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