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Zwei Punkte sind Pflicht

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18:59 17.02.2021
Mindens Neuzugang Maximilian Janke soll im Kellerduell mit der HSG Nordhorn-Lingen eine wichtige Rolle spielen. Foto: Angela metge/GWD
Mindens Neuzugang Maximilian Janke soll im Kellerduell mit der HSG Nordhorn-Lingen eine wichtige Rolle spielen. Foto: Angela metge/GWD
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Da wird die heutige Partie gegen die Emsländer zu einem ungemein wichtigen Vier-Punkte-Spiel. Anwurf ist um 19 Uhr in der Lübbecker Kreissporthalle. „Wir wollen unbedingt gewinnen“, sagt GWD-Trainer Frank Carstens und fordert leidenschaftlichen Einsatz.

Die Gäste haben in der vergangenen Serie den Klassenerhalt nur durch den Saisonabbruch ohne Absteiger geschafft. Aber die Emsländer haben die Zeit genutzt und sich in der Liga akklimatisiert. „Jeder einzelne Spieler ist besser geworden“, hat Carstens beobachtet. Neben einer 6:0-Deckung hat HSG-Trainer Daniel Kubes auch eine 3:2:1-Variante eingeführt. Gefährlich sind die Niedersachsen vor allem deshalb, weil sie in den wichtigen Spielen gegen die direkten Konkurrenten punkten. So resultieren die acht Zähler auf dem Konto aus Siegen gegen den HSC 2000 Coburg (29:26), Eulen Ludwigshafen (27:24), TUSEM Essen (33:26) oder kurz vor Weihnachten beim 29:27 gegen HBW Balingen-Weilstetten. Eine Stärke, auf die auch bei GWD in den vergangenen Jahren meist Verlass war, die aber nach den Pleiten in Ludwigshafen und gegen Balingen abhanden gekommen scheint. Außer beim Heimsieg gegen Essen punktete GWD eher gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Wie am vergangenen Sonntag in Magdeburg, als es beim 28:29 zwar keine Punkte gab, die Ostwestfalen aber eine gute Vorstellung zeigten. „Wenn man in Magdeburg nur mit einem Tor verliert, muss man ein paar Dinge richtig gemacht haben“, sieht Carstens positive Ansätze. In der zweiten Halbzeit hätten zwar ein paar Antworten gefehlt, aber GWD gewann nach Balleroberungen das Tempospiel gegen den Europapokal-Teilnehmer. Auch die Kooperation zwischen Abwehr und Torhüter lief besser. „Das macht Hoffnung.“ Ein wichtiger Faktor in Magdeburg war zudem Neuzugang Maximilian Janke, der nach Operation und bei den ersten Einsätzen dosierten Spielanteilen voll überzeugte. Mit flinken Beinen brachte der ehemalige Leipziger Tiefe, schloss Lücken und hat, so Carstens, „die Feuertaufe bestanden“.

Neben den Langzeitverletzten muss GWD gegen die HSG um den Einsatz von Christian Zeitz bangen, der Probleme mit der Achillessehne hat.